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Dein Gehorsam ist mein Leben,“ Jungfrau, demuthvoll und keusch;* Gottes Geist wird dich umschweben,* Und des Vaters Wort wird Fleisch. * Menschen, betet an im Staube!* Weh der Höll' und ihrem Raube!«* Aber Adamskindern Wohl,“ Weil ein Heiland kommen soll.
Einen Zuruf hör' ich schallen:“ Brüder wacht vom Schlummer auf;* Denn es naht das Heil uns allen,* Nacht ist weg, der Tag im Lauf, O dann fort mit allen Thaten,* Die die Nacht zur Mutter hatten!* Künftig ziehe jedermann* Nur des Lichtes Waffen an!
Laßt uns wie am Tage wandeln, Nicht in Fraß und Trunkenheit, Nicht nach Fleischbegier den handeln;“* Weit verbannt sei Zank und Neid! * Jenem gänzlich nachzuarten,* Dessen Ankunst wir erwarten,* Dieses ist nun unsre Pflicht.* So wie sein Apostel spricht.
Welterlöser, ich erfülle“ Deines treuen Knech— tes Rath!* Komm in meines Fleisches Hülle,“* Wie dein Bot' verkündet hat.“* Komm' und bringe mir den Frieden! Menschen ist er nur beschieden, * Die von gutem Willen sind;“ Komm, ich bin es, göttlich Kind!
Lied zur heiligen Maria. Im Tone: Komm, o fromme Christenschaar Gnadenquelle! sei gegrüßt,“ Quelle, die be— ständig fließt;* Heil der Kranken, o Maria!* Jungfrau, sei gegrüßt. Sei gegrüßt zu jeder Stund', In dem Her⸗ 10*


