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dem ist nichts unmöglich,‚* Der sein wird, ist und war.—
Da sprachst du tief geneiget:* Ich bin des Höchsten Magd;* Was du mir angezeiget,“ Das sei, wie du gesagt O freudenvolles Wort!* Der Bote Gottes eilte* Mit seinem Auftrag fort.
Von seines Vaters Freuden* Kam jetzt das Wort herab,* Für Sünder hier zu leiden,* Zu suchen Tod und Grab.* Er wählte deinen Leib,“ Mit Fleische sich zu kleiden, Gebenedeites Weib!
Den Schatz, den du empfangen,“ O bring' ihn bald zur Welt!* Wir warten mit Verlangen, *Denn er ist jener Held,* Der unsre Bande bricht,* Und aus des Todes Schatten* Uns rufet in das Licht.
Dieß Lied sei dir gesungen,“ Des Heils Ge— bärerin!* Mit dir ergeb'nen Zungen,* Mit dir ergebnem Sinn.* Dein hochgelobtes Pfand* Führ' uns auf deinen Fürspruch* Hinauf ins Vaterland!
2.
Thauet, Himmel, den Gerechten,* Wolken, regnet ihn herab,* Also rief in langen Nächten* Einst die Welt ein weites Grab!* In von Gott verfluchten Gründen Herrschten Satan, Tod und Sünden; Fest verschlossen war das Thor* Zu des Heiles Erb' empor.
Doch der Vater ließ sich rühren,* Daß er uns zu retten sann!* Und den Rathschluß auszu— führen,* Trug der Sohn sich freudig an.“* Gabriel flog schnell hernieder* Kehrte mit der Antwort wieder:„Sieh! ich bin die Magd des Herrn,“ Was er will, erfüll ich gern.“


