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Kleines katholisches Meßbuch / von Ludwig Donin
Entstehung
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dem ist nichts unmöglich,‚* Der sein wird, ist und war.

Da sprachst du tief geneiget:* Ich bin des Höchsten Magd;* Was du mir angezeiget, Das sei, wie du gesagt O freudenvolles Wort!* Der Bote Gottes eilte* Mit seinem Auftrag fort.

Von seines Vaters Freuden* Kam jetzt das Wort herab,* Für Sünder hier zu leiden,* Zu suchen Tod und Grab.* Er wählte deinen Leib, Mit Fleische sich zu kleiden, Gebenedeites Weib!

Den Schatz, den du empfangen, O bring' ihn bald zur Welt!* Wir warten mit Verlangen, *Denn er ist jener Held,* Der unsre Bande bricht,* Und aus des Todes Schatten* Uns rufet in das Licht.

Dieß Lied sei dir gesungen, Des Heils Ge bärerin!* Mit dir ergeb'nen Zungen,* Mit dir ergebnem Sinn.* Dein hochgelobtes Pfand* Führ' uns auf deinen Fürspruch* Hinauf ins Vaterland!

2.

Thauet, Himmel, den Gerechten,* Wolken, regnet ihn herab,* Also rief in langen Nächten* Einst die Welt ein weites Grab!* In von Gott verfluchten Gründen Herrschten Satan, Tod und Sünden; Fest verschlossen war das Thor* Zu des Heiles Erb' empor.

Doch der Vater ließ sich rühren,* Daß er uns zu retten sann!* Und den Rathschluß auszu führen,* Trug der Sohn sich freudig an.* Gabriel flog schnell hernieder* Kehrte mit der Antwort wieder:Sieh! ich bin die Magd des Herrn, Was er will, erfüll ich gern.