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Kleines katholisches Meßbuch / von Ludwig Donin
Entstehung
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vorüber geht. Uebrigens darf der Ministrant mit den Kniebeugungen dem Priester nie vorkommen, sondern alle müssen jederzeit mit dem Priester übereintreffen. Wer aber das Kreuz trägt, darf niemals an die Brust klopfen, und überhaupt gar keine Reverenz machen, weder mit der Neigung des Hauptes, noch auf eine andere Art.

Während dem Hingehen zum Altare muß der Ministrant allezeit ehrerbietig das Biret von der Hand des Priesters empfangen, und ihm niemals das Meßbuch hinhalten, damit er selbes darauf lege, oder es am Ende davon wegnehme. Es darf auch niemals auf den Altar gelegt werden, noch weniger auf den Kelch, sondern an einen andern hierzu schicklichen Ort, wo es aber in keinem Falle auf die Ecken gestellt werden darf, um nur das Mindeste hineinzulegen, sondern jederzeit mit den Ecken aufwärts. Wenn der Priester Leviten hat, darf ihm ein anderer Ministrant gewöhnlich nichts hingeben oder abnehmen, ausgenommen das Darbieten des offenen Rauchfasses, da Weihrauch eingelegt wird, so wie auch das Ausgießen des Wassers und Hinreichen des Tüchleins beim Hände waschen.

4. Der Ministrant am Altare bei der Ent⸗ richtung des heil. Meßopfers.

Vorerinnerung.

Jeder Ministrant, wenn er keinen Leuchter, oder sonst etwas zu halten hat, soll bei dem Altare