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Kleines katholisches Meßbuch / von Ludwig Donin
Entstehung
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VII

unter der heiligen Messe die Hände beständig aufheben, daß er mit ausgestreckten, zusammen gehaltenen und aufwärts gerichteten Fingern (aber nicht bis zum Munde) immer eine anbe⸗ tende Stellung beobachte. Er muß seine ganze Aufmerksamkeit auf den Priester richten. Wäh rend einer musikalischen Litanei und unter der Vesper kann er seiner Andacht mit einem Ge betbuche pflegen. Vei dem Beten sollen sich die Ministranten Zeit lassen, Alles deutlich und genau aussprechen, nicht zu laut schreien, son dern sich so viel möglich nach der Stimme des Priesters richten. Wenn bei einem Amte der Chor antwortet, sollen die Ministranten beim Altare das Mitschreien ganz vermeiden und in der Stille antworten.

Der Ministrant soll sich ferners beim Altare in seiner Verrichtung niemals mit dem irre machen lassen, was zu gleicher Zeit bei andern Altären vorgeht. Wenn anderwärts die heil. Hostie oder der Kelch aufgehoben wird, und das ganze Volk niederkniet, so muß der Ministrant doch stehen bleiben, wenn z. B. sein Priester so eben das Evangelium lesen sollte. Wenn der Ministrant mit einer Hand beschäftigt ist, wie z. B. mit Halten einer Kerze, oder Kännlein u. dgl., so darf er die andere Hand niemals hin⸗ unter hängen lassen; sondern er muß dieselbe allezeit mit ausgestreckten und zusammengefalte ten Fingern gehörig auf die Brust legen.

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Am Altare angelangt, nimmt der Ministrant

das vom Priester ihm dargereichte Biret, macht mit