Druckschrift 
Kleines katholisches Meßbuch / von Ludwig Donin
Entstehung
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aufsuchen kann, dienet ihm beim Händewaschen, indem er dem Priester bei untergehaltenem Teller etwas Wasser aus dem Kännlein über die Finger gießet, reicht ihm hierauf das in Bereitschaft gehal⸗ tene Tuch zum Abtrocknen, gibt ihm dann die Büchse, worin die Hostien befindlich sind, eröffnet sie, damit sich der Priester eine heraus nehme, und ist ihm hierauf zum Ankleiden behilflich. Er reicht ihm nemlich, wenn dieser die Albe anzieht, das Cingulum vom Rücken her, ziehet die Albe ein wenig über das Cingulum hinauf, so, daß sie an- ständig herab hängt, und bringt die Falten in Ord⸗ nung, damit sie gleichmäßig vom Boden abstehen u. s. w. Hat er nun Alles in Ordnung und mit Ruhe gethan, so ergreift er auf den Wink des Priesters das Meßbuch(dessen Rücken er auf den linken Arm legt) und alles Andere, was zur heil. Messe nothwendig ist, und geht, nachdem er mit dem Priester vor dem Cruzifixe in der Saceristei eine Verneigung gemacht hat, vor ihm her, gibt beim Herausgehen aus der Sacristei das übliche Zeichen mit der Glocke, und schreitet langsam und andächtig, vor dem Priester hergehend, zu dem Al tare, wo das heilige Meßopfer gefeiert werden soll, ohne viel herumzusehen.

3. Der Ministrant beim Hingehen zum Altare.

Bei dem wirklichen Hingehen zum Altare darf der Ministrant die Reverenz vor dem Altare nie