Druckschrift 
Kleines katholisches Meßbuch / von Ludwig Donin
Entstehung
Einzelbild herunterladen

III

der Ministrant alle seine Verrichtungen beim Altare mit der Ministrantenkleidung, und nie ohne die selbe.

2. Während des Dienstes schreie er nicht, oder spreche er zu langsam oder zu schnell, son⸗ dern antworte er gut verständlich. 3. Er voll⸗ ziehe alle Gebräuche mit Anstand und einem

sichtbaren Ausdruck von Andacht. 4. Seine Augen

seien stets auf den Priester gerichtet, seine Hände anständig gefaltet, er erkühne sich nie zu tändeln, zu schäkern oder zu spielen. Beim Anziehen des Ministrantenkleides betet er: O mein Gott! verleihe mir mit dem Kleide die Gnade, in deinem h. Dienste andächtig aufmerksam, anständig und jederzeit von deiner Furcht und der wahren Gottseligkeit durchdrungen zu sein, damit ich alle erbaue und deinen Namen verherrliche, welcher gelobet sei von nun an bis in Ewigkeit. Darum bitte ich durch Jesum Christum unsern Herrn. Amen.

2. Der Ministrant in der Sacristei vor der heil. Messe.

Der Ministrant, welcher immer schon vor dem Priester in der Sacristei erscheinen soll, richtet mit dem Sacristan oder Meßner Alles her, was zur Feier der heiligen Messe erforderlich ist. Dann wäscht er sich die Hände reinlich und zieht wenn es nöthig ist, den Chorrock an. Sobald der Priester in die Sacristei eintritt, macht ihm der Ministrant eine ehrerbiethige Verbeugung, reicht ihm dann das Meßbuch, damit derselbe die betreffende Messe 1*