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Sodalis Marianus : Verfassung, Statuten und Gebräuche der Marianischen Kongregationen / zsgest. v. Franz Xaver Schwärzler
Entstehung
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Statuten: III. Sektionen und Akademien. 9 3. Kapitel. Bektionen und RAkademien.

1. Da die Marianischen Kongregationen be⸗ zwecken, ihren eigenen Mitgliedern eine möglichst große Heiligkeit zu vermitteln und auf viele andere ihren heilsamen Einfluß zum Heile der Seele aus⸗ zudehnen, so müssen sie sich eifrig bemühen, die Frömmigkeit durch verschiedene Mittel in den Sodalinnen zu pflegen und sie zur Uebung von Werken der Nächstenliebe anzuleiten. Zu diesen zeit⸗ gemäßen Aufgaben der Marianischen Kongregationen gehören: die Förderung des Sakraments-Empfanges, die Verschönerung des Gottesdienstes und der kirch⸗ lichen Feierlichkeiten, Arbeiten für dürftige Kirchen, die Unterstützung der Heidenmissionen, Förderung, Teilnahme und Mitarbeit bei katholischen Vereinen, Veranstaltungen und Werken, die allseitige Pflege der Karitas, das Apostolat für Presse und Literatur, die Jugendfürsorge usw.

2. Zur besseren Ausführung dieser Werke wird es gut sein, bei genügender Mitgliederzahl und Eig nung der Sodalinnen besondere Sektionen mit eigener Organisation und Tätigkeit zu bilden, jedoch stets in Unterordnung unter die Leitung der Kon⸗ gregation.

3. Es entspricht auch gar sehr der ursprünglichen

1 Solche Sektionen sind z. B. die Presse⸗Sektion, die eucharistische Sektion, Missions⸗Sektion, Gesangs⸗Sektion, Paramenten⸗Sektion, Karitas⸗Sektion, Martha⸗Sektion(für Kirchenschmuck, Sektion für Jugendfürsorge usw.