3. Und wenn wir schon durch Lästerung Manch Schweres müßten dulden, Das Leben sei Erwiderung, Daß wir es nicht verschulden, Ob früh, ob spät sie unterliegt, Die Unschuld endlich dennoch siegt, Sie ist ja Gottes Sache.
Mel. 122: Nach einer Prüfung.
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206. Glubst du an keinen andern Himmel, Als den die Sinnlichkeit dir beut?
Und suchst das Glück nur im Gewimmel
Der irdschen Lust, der irdschen Freud?
O, dieser Himmel oft entweicht,
Und seine Sonne rasch verbleicht!
2. Ahnst du denn nicht viel höhre Freuden, Wenn Tugend, Liebe in dir spricht? Wenn selbst im Kampf mit schweren Leiden Du dennoch wähltest deine Pflicht?
Wenn du gebracht den Brüdern Heil, Ob dir auch Undank ward zu teil?
3. Das ist der Himmel! einen andern
Suchst du vergebens hier und dort, Er wird mit dir zu Grabe wandern, Und ewig wirkt er fort und fort. Wenn alles um dich her verblüt. Der Himmel in dir ewig glüht!
Mel. 95: Jesus meine Zuversicht.
0— 207. Armes Herz, kannst immer noch Nicht bewältgen deine Sorgen? Trüber Geist, mußt immer noch Bangen vor dem andern Morgen? Ist zu leben denn so schwer? Drückt das Übel denn so sehr? 2. Sieh, so lange lernst du schon In der Schule deines Lebens,


