Vereint durch einen Sinn, Sich liebend hier verbinden, Ihr wahres Glück zu finden, Den ewig dauernden Gewinn.
3. Denn ihnen ist beschieden Der Erde schönster Frieden In stiller Häuslichkeit.
Der Liebe reiner Seelen Kann keine Freude fehlen, Kein Segen reiner Seligkeit.
4. Sie mildert Sorg und Leiden, Versüßt der Erde Freuden, Führt Menschen Hand in Hand, Im fest vereinten Streben, Zum wahren Menschenleben Und in des Glückes Heimatland.
Mel. 181b: Wer nur den lieben Gott.
18 4 Des Menschen höchstes Recht zu achten, Ist, Brüder eine ernste Pflicht.
Mag ihn der Irrtum auch umnachten,
Mag leuchten ihm der Wahrheit Licht.
Zu dir, o Allgeist! jeder strebt,
Welch Glaubensmeinung er auch lebt.
2. Geist! weih auch unsrer Brüder Herzen, Die noch die Liebe nicht verstehn, Daß aus der Selbstsucht Knechtschaftsschmerzen Zur Menschlichkeit sie auferstehn,
aß jeder, der uns noch verkennt, In Liebe bald uns Bruder nennt.
3. Daß er an uns dieselben Rechte Auch anerkennt, die er genießt, Der Freiheit Krone dem Geschlechte, Das einer Menschheit Stamm umschließt. Und— die der Glaube jetzt getrennt— Die Liebe sie als gleich erkennt.
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