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Gerechtigkeit. Mel. 34: Die Tugend wird durchs Kreuz
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11˙9. Für Recht und Wahrheit will ich streiten,
So lang sich Leben in mir regt/
Für Wahrheit, Recht nach allen Seiten,
So lang in mir das Herz noch schlägt.
Ja, männlich will ich vorwärts dringen,
Ob auch so mancher von mir geht.
Das Ende krönt doch das Gelingen;
Die Wahrheit siegt, wenn auch erst spät. 2. Es ziemt dem Mann die freie Rede,
Es ziemt dem Mann das freie Wort,
Drum scheu ich mich vor keiner Fehde,
Ich kämpfe mutig fort und fort!
Ob sie deshalb mich thöricht nennen,
Ob man zum Schweigen auch mir rät,
Zum Freimut will ich mich bekennen.
Die Wahrheit siegt— wenn auch erst spät! 3. So will ich tragen durch mein Leben
Der Wahrheit und des Rechts Panier;
Ja, diesen beiden gilt mein Streben,
Sie sind des Lebens Leuchte mir!
Ob man dies Leben auch verlache,
Mein Mut wird deshalb nicht geschwächt.
Ich kämpfe für die gute Sache!
Für Wahrheit kämpf ich und für Recht!
Mel 148: O Welt, ich muß dich.
—20 180. O, selig, wer zufrieden Mit dem, was ihm beschieden, Den Weg durchs Leben geht, Der seiner Kraft vertrauet Und fest auf das nur bauet, Was mit der Redlichkeit besteht.— 2. O, selig, wenn die Herzen Gefaßt auf Freud und Schmerzen,


