Lob, Dank
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deiner Feinde, das ihre Seel und Leib verzehrt, dagegen labst du deine Freunde. Dein Lob vermeldt ein reiner Ton/ der Cherubim und Seraphinen, wo dir die Altsten auf dem Thron/ in Demut auf den Knieen dienen. Denn dein ist Kraft und Ruhm, das Reich und HBeiligtum, da uns Entsetzen ganz hin⸗ reißet/ vor deiner Majestät, die über alles geht/ und Heilig, heilig, heilig heißet. Ernst Lange, 7650-727
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Nu auf, mein Geist, Gott, deinen Herrn, zu loben! Ruf, Nauf, erwecke dich und säume nicht! Was in dir ist, werd still und sanft erhoben zu Gott, des Herzens Trost und Zu⸗ versicht. Er ist allein Lob, Ehre, Preis und Ruhm/ zu nehmen würdig stets und überall; erheb ihn drum mit frohem Jubelschall, geh ein in sein erhabnes Beiligtum.
2. Er ist das Aund O, Anfang und Ende, der Erste und wird auch der Letzte sein; er ist zu spüren, wo man sich hinwende, das Heimlichste wird klar in seinem Schein. Sein Licht ist nicht vermischt mit Dunkelheit; die Kraft, so in ihm ist, wird nimmer schwach; er weiß in sich von keinem Ungemach; er ist und bleibt, wie er war vor der Zeit.
J. Was er verspricht, dem kann man sicher trauen, die Tat stimmt mit den Worten überein; man darf mit ganzem Herzen darauf bauen, des Herren Ja ist Ja, sein Nein ist Nein. Voll Recht und Billigkeit ist sein Gericht, er hat Geduld und übet Langmut aus, mit HBeiligkeit hat er geziert sein Haus; er ist die Lieb, ders nie an Lieb gebricht.
4. Wie selig ist doch, der ihn also kennet/ und zu ihm Abba, Vater! sagen kann, den er auch wiederum den Seinen nennet/ und ihn als Sohn und Tochter siehet an. Ich seh ihn zwar jetzt nur im dunkeln Licht; doch weiß ich auch, es kommt schon noch der Tag, da ich ihn ohne Decke schauen mag/ von An— gesicht zu frohem Angesicht.
Johann Anastasius Frehlinghausen, 1670-789
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nur En blicen, steuden


