und Anbetung 26 27
26 Mel. 3os
Iewekncer Liebe, gönne blöden Augen, die sonst kaum auf Erden taugen, daß sie in die Strahlen/ deiner Langmut blicken, die den Erdkreis wärmend schmücken„und zugleich/ freudenreich/ Bösen und den Deinen/ mit der Sonne scheinen.
L. Wasser, Luft und Erde, ja, dein ganz Gebiete/ ist ein Schauplaͤtz deiner Güte. Deiner Langmut Ehre/ wird durch neue Broben/ immer herrlicher erhoben. O wie weit, o wie breit/ über Berg und Hügel/ streckt sie ihre Flügel!
3. Was wir davon denken, was wir sagen können, ist ein Schatten nur zu nennen. Tag für Tag zu leiden, Tag für Tag zu dulden/ so viel Millionen Schulden/ und dazu/ ohne Ruh/ lieben für das Hassen, Herr, wer kann das fassen?
4. Du vergibest Sünde, hörst der Sünder Flehen, wenn sie weinend vor dir stehen. Deine Rechte dräuet und erbarmt sich wieder, legt gern ihre Pfeile nieder, obwohl doch/ immer noch/ neue Schuld sich reget, wenn dein Zorn sich leget.
5. Herr, es hat noch keiner, der zu dir gegangen, statt der Gnade Recht empfangen. Wer zu deinen Füßen/ sich mit Tränen senket, dem wird Straf und Schuld geschenket. Unser Schmerz/ rührt dein Herz, und du willst der Armen/ gnädig dich erbarmen.
. König, sei gepriesen, daß du so verschonest/ und uns nicht nach Werken lohnest. Deiner Hand sei Ehre, die so wohl re— gieret/ und mit Ruhm das Zepter führet. Fahre fort, Zions Hort, Cangmut auszuüben/ und die Welt zu lieben.
Johann Jakob Rambach, 693-75
27 Mel. 878
G ist mein Eied; er ist der Gott der Stärke, hehr ist sein
Nam, und groß sind seine Werke/ und alle Himmel sein Gebiet.
2. Er will und sprichts, so sind und leben Welten; und er
gebeut, so fallen durch sein Schelten/ die Himmel wieder in ihr Nichts.
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