16 Sünde und
Mel. Jesu, meine Freude. 23. Wort des höchsten Mundes, Engel meines Bun⸗ des, Jesu, unser Ruhm, Bald, da wir gefallen, Ließest du erschallen Evangelium, Eine Kraft, die Glauben schafft, Eine Botschaft, die zum Le⸗ ben Uns von dir gegeben.
2. Was dein Wohlgefallen Vor der Zeit uns allen Fest bestimmet hat, Was der Opfer Schatten Längst verkündigt hatten, Das vollführt dein Rat; Was die Schrift ver⸗ spricht, das trifft Alles ein in deinem Namen Und ist Ja und Amen.
3. Alles ist vollendet; Jesu Gnade wendet Allen Zorn und Schuld. Jesus ist ge⸗ storben, Jesus hat erworben Alle Gnad und Huld; Auch ist dies fürwahr gewiß: Je⸗ sus lebt in Preis und Ehre. Ach, erwünschte Lehre!
4. Uns in Sünden Toten Machen Jesu Boten Dieses Leben kund. Lieblich sind die Teue Und die Lehren süße,
euer ist der Bund. Aller
Welt ist nun vermeldt Durch der guten Botschaft Lehre, Daß man sich bekehre.
5. Kommt, Uitern Se Her⸗ zen, Die in bittern Schmer⸗ zen Das Gesetz zerschlug, Kommt zu dessen Gnaden, Der für euch beladen Alle Schmerzen trug. Jesu Blut stärkt euren Mut: Gott ist hier, der euch geliebet Und die Schuld vergiebet.
Erlösung.
6. Dieser Grund bestehet, Wenn die Welt vergehet, Fällt er doch nicht ein. Darauf will ich bauen; So soll mein Vertrauen Evangelisch sein; Auch will ich nun würdig⸗ lich Dieser Kraft, die mir gegeben, Evangelisch leben. 7. Jesu, deine Stärke Schaf⸗ fet diese Werke; Stehe du mir bei. Nichts kann mich nun scheiden, Hilf denn, daß mein Leiden Cvangelisch sei. Laß auch mich einmal auf dich Als ein Kind, mit dir zu erben, Evangelisch sterben. H. C. Hecker, geb. 1699, st. 1743.
Mel. O daß ich tausend Zungen ꝛc. 24. Geht hin, ihr gläu bigen Gedanken, Ins weite Feld der Ewigkeit, Erhebt euch über alle Schranken Der alten und der neuen Zeit; Erwägt, daß Gott die Liebe sei, Die ewig alt und ewig neu.
2. Der Grund der Welt war nicht geleget, Der Him⸗ mel war noch nicht gemacht, So hat Gott schon den Trieb geheget, Der mir das beste zugedacht; Da ich noch nicht geschaffen war, Da reicht er mir schon Gnade dar.
3. Sein Ratschluß war, ich sollte leben Durch seinen ein⸗ gebornen Sohn; Den wollt er mir zum Mittler geben, Den macht er mir zum Gna denthron; In dessen Blute⸗ sollt ich rein, Geheiliget un selig sein.
4. O Wunderliebe, die mich


