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Christliches Gesangbuch für die evangelischen Gemeinden des Fürstentums Minden und der Grafschaft Ravensberg : mit durchgesehenem und vermehrtem Anhange
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bestehet, et, Fällt Darauf oll mein

ke Schaf⸗ tehe du nn mich enn, daß lisch sei. mal auf mit dir th sterben. st. 1743.

Zungen ꝛc. ihr gläu Ins weite Erhebt anken Der uen Zeit; die Liebe dewig neu.

der Welt

Der Him⸗ t gemacht, den Trieb das beste noch nicht

a reicht er

dar.

5 war, ich seinen ein⸗ Den wollt tler geben, zum Gna

ssen Blute⸗

eiliget un

he, die mich

schrieb!

5. Wie wohl ist mir, wenn mein Gemüte Hinauf zu die⸗ ser Quelle steigt, Von welcher sich ein Strom der Güte Zu mir durch alle Zeiten neigt, Daß jeder Tag sein Zeugnis giebt; Gott hat mich je und

je geliebt.

6. Wer bin ich unter Mil⸗ lionen Der Kreaturen seiner Macht, Die in der Höh und Tiefe wohnen, Daß er mich bis hieher gebracht! Ich bin ja nur ein dürres Blatt, Ein Staub, der keine Stätte hat.

7. Ja freilich bin ich zu ge⸗ arm⸗ herzigkeit, Womit, o Schöpfer aller Dinge, Mich deine Liebe stets erfreut; Ich bin, o Va⸗

ringe Der herzlichen

Advent.

wählte Vor allem Anbeginn der Welt Und mich zu ihren Kindern zählte, Für welche sie das Reich bestellt! O Va⸗ terhand, o Gnadentrieb, Der mich ins Buch des Lebens

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ter, selbst nicht mein, Dein bin ich, Herr, und bleibe dein.

8. Im sichern Schatten dei⸗ ner Flügel Find ich die un⸗

estörte Ruh. Der feste Grund hat dieses Siegel: Wer dein ist, Herr, den kennest du. Laß Erd und Himmel untergehn, Dies Wort der Wahrheit blei⸗ bet stehn.

9. Ach, könnt ich dich nur besser ehren, Welch edles Lob⸗ lied stimmt ich an! Es soll⸗ ten Erd und Himmel hören, Was du, mein Gott, an mir gethan. Nichts ist so köstlich, nichts so schön, Als, höchster Vater, dich erhöhn.

10. Doch nur Geduld! Es kommt die Stunde, Da mein durch dich erlöster Geist Im höhern Chor mit frohem Munde Dich, schönste Liebe, schöner preist. Drum eilt mein Herz aus dieser Zeit Und sehnt sich nach der Ewigkeit.

J. Gottfr. Heermann, g. 1707, st. 1791.

III. Christi Ankunft; Advent.

Mel. Vom Himmel hoch, da ꝛc. 25. Komm, Heidenheiland, Lösegeld, Komm, schönste Son⸗ ne dieser Welt; Laß abwärts flammen deinen Schein, Denn so will Gott geboren sein!

2. Komm an von deinem Himmelsthron, Sohn Gottes Ind der Jungfrau Sohn; Komm an, du zweigestamm⸗ er Held, Geh mutig durch dhies Thal der Welt!

M. R Gesangbuch.

3. Du nahmest erdwärts deinen Lauf Und stiegst auch wieder himmelauf; Dein Ab⸗ fahrt war zum Höllenthal, Die Rückfahrt in den Ster⸗ nensaal.

4. O höchster Fürst, dem Vater gleich, Besieg hier die⸗ ses Fleisches Reich; Denn unsers siechen Leibes Haft Sehnt sich nach deiner Him⸗ melskraft.

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