Druckschrift 
Christliches Gesangbuch für die evangelischen Gemeinden des Fürstentums Minden und der Grafschaft Ravensberg : mit durchgesehenem und vermehrtem Anhange
Entstehung
Einzelbild herunterladen

mich

t her chts

Ma⸗ ecken. mei⸗ ngen,

id O, Ende. u dir, wen⸗ was einem

Licht; ls un⸗ lvon Seele deiner e Dun⸗

selbst, t, Die

8kraft,

reget, nur In O daß d Ver⸗ er Not! ste Gut, nennen. ir Kein Mach nd Mut Erbar⸗

les dich

Mit Ruhm und Preis erhe⸗ ben, Ja, ich will selbst mich dir Zum ganzen Opfer ge⸗ ben; Und du wirst auch mit Lust in mir Dein Bild er⸗ blicken für und für.

10. Ehr sei dir, großer Gott, Du Herr der Himmelsheere! Es jauchzen ewig dir Der Selgen Jubelchöre. Ich jauch⸗ ze mit schon auf der Erd, Bis ich ein Himmelserbe werd. J. A. Freylinghausen, g. 1670, st. 1739.

Mel. Wunderbarer König. 9. Unumschränkte Liebe, Gön⸗ ne blöden Augen, Die sonst kaum auf Erden taugen, Daß sie in die Strahlen Deiner Langmut blicken, Die den Erdkreis huldreich schmücken, Und zugleich Freudenreich Bö⸗ sen und den Deinen Wie die Sonne scheinen.

2. Wasser, Luft und Erde, Ja, dein ganz Gebiete Ist ein Schauplatz deiner Güte. Dei⸗ ner Langmut Ehre Wird durch neue Proben Immer herrlicher erhoben. O wie weit, O wie breit ÜUber Berg und Hügel Streckt sie ihre Flügel!

3. Was wir davon denken, Was wir sagen können, Ist ein Schatten nur zu nennen. Tag für Tag zu leiden, Tag für Tag zu dulden So viel Millionen Schulden Und da⸗ zu Ohne Ruh Lieben für das Hassen: Herr, wer kann das fassen!

4. Du vergiebest Sünde, Hörst der Sünder Flehen,

Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke. 5

Wenn sie weinend vor dir stehen. Deine Rechte dräuet Und erbarmt sich wieder, Legt die Pfeile gerne nieder. Tie⸗ fen Schmerz Fühlt dein Herz, Wenn durch ernste Strafen Du mußt Bessrung schaffen. 5. Herr, es hat noch keiner, Der zu dir gegangen, Statt der Gnade Recht empfangen. Wer zu deinen Füßen Sich mit Thränen senket, Dem wird Straf und Schuld ge⸗ schenket. Unser Schmerz Rührt dein Herz, Und du willst der Armen Gnädig dich erbarmen.

6. König, sei gepriesen, Daß du so verschonest Und uns nicht nach Werken lohnest. Deiner Hand sei Ehre, Die so wohl regieret Und mit Ruhm den Sceepter führet. Fahre fort, Zions Hort, Lang⸗ mut auszuüben Und die Welt zu lieben.

Joh. Jak. Rambach, g. 1693, st. 17835.

10. Gott ist mein Lied! Er ist der Gott der Stärke. Groß ist sein Nam, Und groß sind seine Werke, Und alle Himmel sein Gebiet.

2. Er will und sprichts, So sind und leben Welten; Und er gebeut, So fallen durch sein Schelten Die Himmel wieder in ihr Nichts.

3. Licht ist sein Kleid Und seine Wahl das beste. Er herrscht als Gott, Und seines Thrones Feste Ist Wahrheit und Gerechtigkeit.

4. Unendlich reich, Ein Meer