172 Episteln und Evangelien.
Am Neformationsfeste. Epistel. Offenb. Joh. 14, 6—8. Und ich sahe einen Engel
fliegen mitten durch den Him⸗ mel, der hatte ein ewiges Evdan⸗ gelium, zu verkündigen denen, die auf Erden sitzen und woh⸗ nen. und allen Heiden und Ge⸗ schlechtern und Sprachen und Völkern, und sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und ebet ihm die Ehre, denn die
eit seines Gerichts ist gekom⸗ men, und betet an den, der ge⸗ macht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrun⸗ nen. Und ein anderer Engel folgte nach, der sprach: Sie ist 101. die sie ist gefallen, Baby⸗ on, die große Stadt, denn sie hat mit dem Wein ihrer Hure⸗ rei getränket alle Heiden.
Evangelium. Joh. 6, 63—69.
Der Geist ists, der da leben⸗ dig macht, das Fleisch ist kein nütze. Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben. Aber es sind etliche unter euch, die glauben nicht. Denn Jesus wußte von Anfang wohl, welche
Am 21. Sonntage nach Trinitatis. Epistel. Ephes. 6, 10—17.
Zuletzt, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Ziehet an den Harnisch Gottes, daß ihr bestehen könnet gegen die listi⸗ gen Anläufe des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, näm⸗ lich mit den Herren der Welt, die in der Finsterniß dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Um deß⸗ willen so ergreifet den Harnisch Gottes, auf daß ihr an dem bösen Tage Widerstand thun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten möget. So stehet nun, umgürtet eure Lenden mit Wahr⸗ heit und angezogen mit dem Krebs der Gerechtigkeit, und an den Beinen gestiefelt, als fertig zu treiben das Evangelium des Friedens, damit ihr bereitet seid. Vor allen Dingen aber ergrei⸗ fet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr auslöschen kön⸗ net alle feurigen Pfeile des Bö⸗
nicht glaubend waren, und wel⸗ cher ihn verrathen würde. Und er sprach. Darum habe ich euch
esagt: Niemand kann zu mir G
ommen, es sei ihm denn von meinem Vater gegeben. Von dem an gingeu seiner Jünger viele hinter sich, und wandelten hin⸗ fort nicht mehr mit ihm. Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Hu wohin sollen wir gehen?
u hast Worte des ewigen Le⸗ bens; und wir haben geglaubet und erkannt, daß du bist Chri⸗ stus, der Sohn des lebendigen Gottes.
sewichts. Und nehmet den Helm
des Heils und das Schwerk des
Geistes, welches ist das Wort ottes.
Evangelium. Joh. 4, 47—54.
Und es war ein Königischer, deß Sohn lag krank zu Kaper⸗ naum. Dieser hörete, daß Jesus kam aus Judäg in Galiläa, und ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinab käme und hülfe seinem Sohn, denn er war todt⸗ krank. Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder sehet, so glaubet ihr nicht. Der Königische sprach zu ihm: Herr, komm hinab, ehe
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