Episteln und Evangelien. 17¹
ihren Glauben sah, sprach er zu Evangellum. Matth. 22, 1—14. dem Gichtbrüchigen: Sei getrost, Und Jesus antwortete und re⸗ mein Sohn, deine Sünden sind dete abermals durch Gleichnisse zu dir vergeben. Und siehe, etliche ihnen und sprach: Das Himmel⸗ unter den Schrift elehrten spra⸗reich ist gleich einem Könige, der chen bei sich selbst: Dieser lä⸗ seinem Sohne Rnecht: machte, stert Gott. Da aber Jesus ihre und sandte seine Knechte aus, daß Gedanken sahe, sprach er: War⸗ sie die Gäste zur Hochzeit riefen; um denket ihr so Arges in eu⸗ und sie wollten nicht kommen. ren Herzen? Welches ist leichter Abermal sandte er andere Knechte zu sagen: Dir sind deine Sünden aus und sprach: Saget den Gä⸗ vergeben! oder zu sagen: W hr sten: Siehe, meine Mahlzeit habe auf und wandle? Auf daß ihr ich bereitet, meine Ochen und aber wisset, daß des Menschen mein Mastvieh ist geschlachtet, Sohn Macht habe auf Erden und alles bereit; kommet zur die Sünden zu vergeben, sprach Hochzeit. Aber sie verachteten er zu dem Gichtbrüchigen: Stehe das, und gingen hin, einer auf aun, hebe dein Bett auf und gehe seinen Acker, der andere zu sei⸗ heim. Und er stand auf und ner Handthierung. Etli e aber sahe heim. Da das Volk das griffen seine Knechte, höhneten ahe, verwunderte es sich und und tödteten sie. Da das der pries Gott, der solche Macht den König hörete, ward er zornig, Menschen gegeben hat. und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und Am 20. Sonntage nach zündete ihre Stadt an. Da sprach Trinitatis. er zu burnte 2* ie 2— zeit ist zwar bereitet, aber ie Cvistel. Evhes. 5. 1—u. Gäste warens nicht wertg. Dar⸗ So sehet nun zu, wie ihr vor⸗um gehet hin auf die Straßen sichtiglich wandelt, nicht als die und ladet zur Hochzeit, wen ihr Unweisen, sondern als die Wei⸗ findet. Und die Knechte gingen sen. Und schicket euch in die aus auf die Straßen, und brach⸗ Zeit, denn es ist böse Zeit. Dar⸗ten zusammen, wen sie fanden, um werdet nicht unverständig, Böse und Gute; und die Tische sondern verständig, was da sei wurden alle voll. Da ging der des Herrn Wille. Und saufet König hinein, die Gäste zu be⸗ euch nicht voll Weins, daraus ein sehen, und sahe allda einen Men⸗ unordentlich Wesen folget, son⸗schen, der hatte kein hochzeitlich dern werdet voll Geistes, und Kleid an, und sprach zu ihm. redet unter einander von Psal⸗Freund, wie bist du hereingekom⸗ men und Lobgesängen und geist⸗ men⸗ und hast doch kein hoch⸗ lichen Liedern, singet und spie⸗Uzeitlich Kleid an? Er aber ver⸗ let dem Herrn in eurem Herzen. stummete. Da sprach der König Und saget Dank allezeit für zu seinen Dienern: Bindet ihm alles Gott und dem Vater, in ihn n und Fuße, und werfet dem Namen unsers Herrn Jesu i n in die äußerste Finsterniß hin⸗ Christi. Und seid unter ein⸗ aus, da wird sein Heulen undZähn⸗
ander unterthan in der Furcht klappen. Denn viele sind berufen, Gottes. aber wenige sind auserwählet.
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