16 Sünde und Erlösung.
dein Geist in mir geschafft, Mir zum Zeugniß dienen möge, Ich sei auf dem Him⸗ melswege.
10. Laß mich meinen Namen schauen In dem Buch des Lebens stehn; Dann so werd ich ohne Grauen Selbst dem Tod entgegen gehn. Keine Creatur wird mich, Als dein Erbgut, ewig⸗ lich Deiner Hand entreißen können, Noch von deiner Liebe trennen.
Joh. Jae. Rambach, g. 1693, st. 1735.
Mel. Jesu, meine Freude. 23. Wort des höchsten Mundes, Engel meines
Bundes, Jesu, unser Ruhm,
Bald, da wir gefallen, Ließest du erschallen Evangelium, Eine Kraft, die Glauben schafft, Eine Botschaft, die zum Leben Uns von dir ge⸗ geben.
2. Was dein Wohlgefallen Vor der Zeit uns allen Fest bestimmet hat, Was der Opfer Schatten Längst verkündigt hatten, Das vollführt dein Rath; Was die Schrift ver⸗ spricht, das trifft Alles ein in deinem Namen Und ist Ja und Amen.
3. Alles ist vollendet; Jesu Gnade wendet Allen Zorn und Schuld. Jesus ist gestor⸗ ben, Jesus hat erworben Alle Gnad und Huld; Auch ist dies fürwahr gewiß: Jesus lebt in Preis und Ehre. Ach, er⸗ wünschte Lehre!
4. Uns in Sünden Todten Machen Jesu Boten Dieses Leben kund. Lieblich sind die Füße Und die Lehren süße, Theuer ist der Bund. Aller Welt ist nun vermeldt Durch der guten Botschaft Lehre, Daß man sich bekehre.
5. Kommt, zerknirschte Her⸗ zen, Die in bittern Schmerzen Das Gesetz zerschlug, Kommt zu dessen Gnaden, Der für euch beladen Alle Schmerzen trug. Jesu Blut stärkt euren Muth; Gott ist hier, der euch geliebet Und die Schuld vergiebet.
6. Dieser Grund bestehet; Wenn die Welt vergehet, Fällt
er doch nicht ein. Darauf will ich bauen; So soll mein Ver⸗ trauen Evangelisch sein; Auch will ich nun würdiglich Dieser Kraft, die mir gegeben, Evan⸗ gelisch leben.
67. Jesu, deine Stärke Schaffet diese Werke; Stehe du mir bei. Nichts kann mich nun scheiden; Hilf denn, daß mein Leiden Evangelisch sei. Laß auch mich einmal auf dich Als ein Kind, mit dir zu erben, Evangelisch sterben.
x 5. C. Hecker, g 1699, ft. 1743.
Mel. O daß ich tausend Zungen ꝛe. 2J. Geht hin, ihr gläu⸗ bigen Gedanken, Ins weite Feld der Ewigkeit, Erhebt euch über alle Schranken Der alten und der neuen Zeit; Er⸗ wägt, daß Gott die Liebe sei, Die ewig alt und ewig neu.
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