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111.
112.
Verzeichnis der Liederdichter. 609
Johann Sigismund Kunth, geb. 1700 zu Liegnitz, gest. 1779 als Oberpfarrer und Superintendent der Solmsschen Grafschaft zu Baruth in der Niederlausitz.— 520.
Peter Lackmann, geb. zu Lübeck, Schüler August Hermann
Franckes, gest. 1713 als Oberpfarrer zu Oldenburg in Holstein.— 418.
3. Friedrich Adolf Lampe, geb. 1683 zu Detmold, reformierter
Pfarrer in Weeze und Duisburg, Professor in Utrecht, Pastor an St. Ansgarii in Bremen, wo er 1729 starb.— 134. 230. 330. 391. 332. 3838.
4. Ernst Lange, geb. 1650, gest. 1727 als Ratsherr in seiner Vater⸗
stadt Danzig.—(306.)
5. Joachim Lange, geb. 1670 zu Gardelegen in der Altmark, Freund
August Hermann Franckes, gest. 1744 als Professor der Theologie in Halle.— 187. 420.
„Laurentius Laurenti(Lorenz Lorenzen), geb. 1660 zu Husum
in Holstein, gest. 1722 als Kantor und Musikdirektor am Dom in Bremen.— 87. 129. 248. 390. 515.
„Johann Kaspar Lavater, als religiöser Schriftsteller bekannt,
geb. 1741 zu Zürich, gest. daselbst 1801 als Kirchenrat und Pfarrer an St. Peters Münster an den Folgen einer durch einen fran⸗ zösischen Soldaten erhaltenen Schußwunde.— 355.
„Leopold Franz Friedrich Lehr, geb. 1709 zu Kronberg bei
Frankfurt a. M., gest. 1744 in Magdeburg als Diakonus an der lutherischen Kirche in Köthen.— 256. 349.
„Johann Leon, geb. zu Ohrdruf in Thüringen, erst Feldprediger,
dann Lehrer in Königssee und Groß-Mühlhausen, gest. 1597 als Pastor zu Wölfis bei Ohrdruf.— 478.(482).
„Ehrenfried Liebich, geb. 1713 zu Probsthain(Probsthagen) bei
Liegnitz, gest. 1780 als Pastor zu Lomnitz und Erdmannsdorf bei Hirschberg.— 162. 351. 402.(458).
„Salomo Liscow, geb. 1640 zu Niemitzsch in der Niederlausitz,
gest. 1689 als Diakonus zu Wurzen in Sachsen.— 303. 417. 496.
2. Valentin Ernst Löscher, geb. 1673 zu Sondershausen, gest. 1749
als Oberkonsistorialrat und Superintendent zu Dresden.— 254.
3. Matthäus Apelles von Löwenstern, geb. 1594 zu polnisch Neu⸗
stadt in Schlesien, gest. 1648 als Kaiserlicher Rat und Staatsrat des Herzogs von Münsterberg-Ols in Breslau.— 6. 183.
Martin Luther, als deutscher Reformator zugleich der Begründer
und Meister des deutschen evangelischen Kirchengesanges, geb. zu Eisleben am 10. November 1483, gest. ebendaselbst am 18. Fe⸗ bruar 1546. Er schuf seine 37 Lieder teils frei, teils durch Ver⸗ deutschung lateinischer Hymnen, durch Ausführung alter deutscher Strophen und durch Bearbeitung biblischer Stellen.— 2. 59. 60. 6195152. 166.(167), 171. 172. 173. 174. 175. 176. 223. 236. 259. 281. 473. 474.
5. Joachim Magdeburg, geb. 1525 zu Gardelegen in der Altmark,
evangelischer Prediger, zuletzt zu Efferding in Osterreich, von dort
1583 vertrieben und seitdem verschollen.— 366.
Samuel Marot, geb. 1770 zu Magdeburg, gest. als Konsistorial⸗
rat und Prediger an der neuen Kirche zu Berlin 1865.— 219. 39


