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Evangelisches Gesangbuch für Rheinland und Westfalen : [nebst] Ordnung des Gottesdienstes
Entstehung
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Verzeichnis der Liederdichter.

Bernhard Walther Marperger, geb. 1682 in Hamburg, Pfarrer

in Nürnberg, der Nachfolger Speners in Dresden, wo er 1746 als Oberhofprediger und Oberkonsistorialrat starb. 329.

Christoph Georg Ludwig Meister, geb. 1738 in Halle, seit

1774 Prediger an der Salvatorkirche in Duisburg, seit 1778 zu⸗ gleich Professor der Theologie daselbst. 1784 wurde er Prediger und Professor in Bremen, wo er 1811 starb. 114.

Johann Mentzer, geb. 1658 zu Jahma in der Lausitz, gest. 1734

als Pastor zu Kemnitz in derselben Landschaft. 16.

Wolfgang Meuslin(Musculus), geb. 1497 zu Dieuze in

Lothringen, gest. 1563 als Professor der Theologie zu Bern. 432.

Johann Friedrich von Meyer, geb. 1772 zu Frankfurt a. M.,

rechtsgelehrter Senator daselbst und mehrmals Bürgermeister, auch als Bibelforscher bekannt, gest. 1849 in seiner Vaterstadt. 195.

2. Johann Matthäus Meyfart, geb. 1590 zu Walwinkel bei Gotha,

gest. 1642 als Professor der Theologie und Pastor zu Erfurt. 510.

3. Joseph Mohr, katholischer Geistlicher, 1818 zu Oberndorf bei

Salzburg, gest. 1848 zu Wagram. 29.

Martin Moller, geb. 1547 zu Kroppstädt bei Wittenberg, gest.

1606 als Oberpfarrer in Görlitz. 369. 370.

5. Kaspar Friedrich Nachtenhöfer, geb. 1624 zu Halle, gest. 1685

als Pastor zu Koburg. 68.

3. Joachim Neander, wegen seiner Lobpreisung der Herrlichkeit

Gottesder Psalmist des neuen Bundes genannt, geb. 1650 zu Bremen, Rektor in Düsseldorf, gest. am 31. Mai 1680 als refor⸗ mierter Prediger an St. Martini in Bremen. 14. 15. 79. 246. 264. 304. 441. 497.

David Nerreter, geb. 1649 zu Nürnberg, gest. zu Stargard 1726

als Generalsuperintendent des Herzogtums Hinterpommern und des Fürstentums Kammin. 386.

Kaspar Neumann, geb. 1648 zu Breslau, gest. 1715 ebendaselbst

als Pastor, theologischer Professor am Gymnasium und Inspektor der evangelischen Kirchen. 32. 145. 440. 461.

Georg Neumark, geb. 1621 zu Langensalza, gest. 1681 als Biblio⸗

thekar und Archivsekretär zu Weimar. 381

Erdmann Neumeister, geb. 1671 zu üchteritz bei Weißenfels, gest. 252

1756 als Hauptpastor an St. Jakobi in Hamburg. 88. 252 320. 443.

Johann Neunherz, geb. 1653 zu Waltersdorf in Schlesien, gest.

1737 als Oberpfarrer in Hirschberg. 128.

Heinrich Georg Neuß, geb. 1654 in Elbingerode am Harz, gest.

1716 als Konsistorialrat und Superintendent in Wernigerode. 247. 307.

3. Philipp Nicolai, geb. 1556 zu Mengeringhausen in Waldeck, half

seinem Vater daselbst im Predigtamte, wurde dann 1583 Pastor in Herdecke a. d. Ruhr, 1586 an der heimlichen lutherischen Ge meinde in Köln, 1587 Hofprediger in Wildungen, seit 1596 Pastor in Unna, wo er seine beiden berühmten Lieder veröffentlichte, seit 1601 Hauptpastor an St. Katharinen in Hamburg. Hier starb er 1608.(284). 509.

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