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Evangelisches Gesangbuch für Rheinland und Westfalen : [nebst] Ordnung des Gottesdienstes
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2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad und ewge Quelle bist, daraus uns allen früh und spat viel Heil und Gutes fließt.

3. Was sind wir doch? Was haben wir auf die ser ganzen Erd, das uns, o Vater, nicht von dir allein gegeben werd?

4. Wer hat das schöne Himmelszelt hoch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser Feld mit Tau und Regen netzt?

5. Wer wärmet uns in Kält und Frost? Wer schützt uns vor dem Wind? Wer macht es, daß man Ol und Most zu seinen Zeiten findt?

6. Wer giebt uns Le⸗ ben und Geblüt? Wer hält mit seiner Hand den güldnen, werten, edlen Fried in unserm Vater landꝰ

7. Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir, du, du mußt alles thun: du hältst die Wach an unsrer Thür und läßt uns sicher ruhn.

Lob und Dank. 14

8. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, bleibst immer fromm und treu und stehst uns, wenn wir in Gefahr geraten, treu lich bei.

9. Du strafst uns Sün⸗ der mit Geduld und schlägst nicht allzusehr; ja endlich nimmst du unsre Schuld und wirfst sie in das Meer.

10. Wenn unser Herze seufzt und schreit, wirst du gar leicht erweicht und giebst uns, was uns hoch erfreut und dir zur Ehr gereicht.

141. Du zählst, wie oft. ein Christe wein und was sein Kummer sei; kein Zähr⸗ und Thränlein ist so klein, du hebst und legst es bei.

12. Du füllst des Le⸗ bens Mangel aus mit dem, was ewig steht, und führst uns in des Him mels Haus, wenn uns die Erd entgeht.

13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring

und habe guten Mut: dein Gott, der Ursprung