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Evangelisches Gesangbuch für Rheinland und Westfalen : [nebst] Ordnung des Gottesdienstes
Entstehung
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aller Ding, ist selbst und bleibt dein Gut.

14. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil, dein Glanz und Freudenlicht, dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil, schafft Rat und läßt dich nicht.

15. Was kränkst du dich in deinem Sinn und grämst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg und wirf sie hin auf den, der dich gemacht.

16. Hat er dich nicht von Jugend auf versorget und ernährt? Wie man⸗ chen schweren Unglücks lauf hat er zurückgekehrt!

17. Er hat noch nie⸗ mals was versehn in seinem Regiment: nein, was er thut und läßt geschehn, das nimmt ein gutes End.

18. Ei nun, so laß ihn ferner thun und red ihm nicht darein, so wirst du hier in Frieden ruhn und ewig fröhlich sein.

Paul Gerhardt 1607-1676.

Lob und Dank.

Sirach 50, 2426. 1 Nun danket all und bringer Ehr, ihr Menschen in der Welt, dem, dessen Lob der Engel Heer im Himmel stets vermeldt.

2. Ermuntert euch und singt mit Schall Gott, unserm höchsten Gut, der seine Wunder überall und große Dinge thut;

3. Der uns von Mut⸗ terleibe an frisch und ge sund erhält und, wo kein Mensch mehr helfen kann, sich selbst zum Helfer stellt;

4. Der, 95 wir ihn gleich hoch betrübt, doch bleibet gutes Muts, die Straf erläßt, die Sünd vergiebt und thut uns alles Guts.

5. Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz ins Meeres Tiefe hin.

6. Er lasse seinen Frie⸗ den ruhn auf ˖

unserm Volk und Land; er gebe Glück zu unserm Thun und Heil zu allem Stand.

und 6 mit un ängstet ferne

8. 0 Leben unser! wenn abschei

9. Herze Augen drauf in der

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