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Am 2u Sonntage nach Trinitatis.
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aus, daß sie den Gaͤllen zur Hochzeit rufeten, und sie wollten nicht kom⸗ men. Abermal sandte er andere Knechte aus, und sprach: Saget den Gaͤsten, siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet, und alles bereit, kommet zur Hochzeit. Aber sie verachteten das und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andere zu seiner Handthierung. Etliche aber griffen seine Knechte, hoͤhne⸗ ten und koͤdteten sie. Da das der Koͤnig hoͤrete, ward er zornig, und schickte seine Heere aus, und brach⸗ te diese Moͤrder um, und zündete ihre Stadt an. Da sprach er zu seinen Knechten; Die Hochzeit ist zwar bereitet, aber die Gaͤste wa⸗ rens nicht werth. Darum gehet hin auf die Straßen, und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet. Und die Knechte gingen aus auf die Straßen, und brachten zusammen, wen sie fanden, boͤse und gute, und die Tische wurden alle voll. Da ging der Koͤnig hinein, die Gaͤ⸗ ste zu besehen, und sahe alldaeinen Menschen, der hatte kein hochzeit⸗ lich Kleid an, und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du herein gekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an: Er aber verstummete. Da sprach der Koͤnig zu seinen Die⸗
Wesen folget, sondern werdet voll Geistes. Und redet unter einander von Psalmen und Lobgesaͤngen, und geistlichen Liedern, singet und spielet dem Herrn in eurem Her⸗ zen. Und saget Dank allezeit fuͤr alles, Gott und dem Vater in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi. Und seyd unter einauder unterthan in der Furcht Gottes.
Am 91. Sonntage nach Trinitatis.
Evangelium, Joh. 4, A7%4.
nd es war ein Koͤnigischer, deb
Sohn lag krank zu Capernaum. Dieser hoͤrete, daß Jesus kam aus Judaͤa in Galilaͤam, und ging hin zu ihm, und bat ihn, daß er hinab kaͤme, und huͤlfe seinem Sohn, denn er war todt krank. Und Jes sus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder sehet, so glaubet ihr nicht. Der Koͤnigische sprach zu ihm: Herr komme hinab, ehe denn mein Kind stirbet. Jesus spricht zu ihm: Gehe hin, dein Sohn lebet. Der Mensch glaubete dem Wort, das Jesus zu ihm sa⸗ gete, und ging hin. Und indem
nern: Bindet ihm Haͤnde und Fuͤße und werfet ihn in die aͤußer⸗ ste Finsteruiß hinaus, da wird seyn Heulen und Zaͤhnklappen.
er hinab ging, begegneten ihm seine Knechte, verkuͤndigten ihm, und sprachen: Dein Kind lebet. Da forschete er von ihnen die Stunde,
Denn viele sind berufen, aber in welcher es besser mit ihm ge⸗
wenig sind auserwaͤhlet.
Epistel, Ephes. 5, 15⸗21.
So sehet nun zu, wie ihr vorsich⸗
tiglich wandelt, nicht als die Unweisen, sondern als die Weisen. Und schicket euch in die Zeit, denn es ist boͤse Zeit. Darum werdet nicht unverstaͤndig, sondern ver⸗ staͤndig, was da sey des Herrn Wil⸗ le. Und saufet euch nicht voll Weilus, daraus ein unordenilich
worden war. Und sie sprachen zu ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber. Da merkte der Vater, daß es um die Stunde waͤre, in welcher Je⸗ sus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebet. Und er glaubete mit seinem ganzen Hause.
Das ist nun das andere Zeichen, das Jesus thaͤt, da er aus Judaͤos in Galilaam lam. ö
05 Epistel


