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II. Von den Eigenschaften Gottes.
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Mel. Wer nur den lieben gott ꝛc. od.: Du weiser schöpfer ꝛc. Nr. 4. ir, gott, dir will ich froͤh⸗ 23. lich singen, Dir, dessen freude wohlthun ist! Dir will ich dank und ehre bringen, Dir, der du gut und freundlich bist. Ja, gott, du bist ganz gnad und treu, Gieb, daß mein herz ganz freude sey.
2. Dich preisen alle engelheere, Dir singen die verklärten dank. Dir herrscher, brausen wind und meere; Ihr brausen ist dein lobgesang. Die ganze schöpfung ruft mir zu: Es sey kein solcher gott, wie du.
3. Dir, höchster, ist nichts zu ver⸗ gleichen; Denn deine güte reicht so weit, Als über uns die wolken rei⸗ chen, Von ewigkeit zu ewigkeit. Kein wurm kriecht unbemerkt da⸗ hin: Du siehst, erhältst und schützest
ihn.
3. Auch, vater, hast du mein gemü⸗ the, Durch manche gnaͤdengab' er⸗ freut: O gieb mir auch nach deiner güte Den trieb zur frohen dankbar⸗ keit. Lehr' alles das, was in mir ist, Froh rühmen, daß du gnädig bist.
5. Wer schuf die seel und ihre kräfte, Gedächtniß, willen und verstand? Wer segnet des berufs geschäfte? Wer stärkt die arbeitsame hand? Wer schützte mich vor der gefahr, Die unsichtbar mir nahe war?
6. Wer fristet meine lebenstage? Wer krönet sie mit lust und heil? Du, vater, thusts: drum seele, sage: Gott, du bleibst ewiglich mein theil. Von ganzem herzen liebst du mich, Von ganzem herzen preis' ich dich.
7. Dir will ich fernerhin vertrauen, Denn du hast mir stets wohlgethan. Ich will mit glauben auf dich schau⸗ en, Schau mich mit vaterblicken an. So geh' ich ruhig durch die zeit, Und fröhlich in die ewigkeit.
Mel. Herzliebst. jesu, was hast ꝛc. od.: Ist auch ein gott, wer ꝛc. Nr.2.
2 Jaͤuchzt unserm gott! er ist 4. V von großer güte, Barm⸗
8s. Liebe, Guͤte und Barmherzigkeit Gottes.
herzig, und von duldendem gemi⸗
the; Will denen heil und ew'ge lust
bescheren, Die ihn verehren.
2. Er handelt nicht mit uns nach unsern sünden. Und läßt verschö⸗ nend uns das nicht empfinden, Was wir, weil wir ihm unser herz nicht gaben, Verschuldet haben.
3. Hoch ist der himmel über seiner erde, So groß ist auch, daß er gelie⸗ bet werde, Die huld des herrn, bei denen, die ihn lieben, Und gutes üben.
4. So zärtlich sich ein vater seiner kinder Erbarmet, so erbarmt sich gott der sünder, Wenn sie von her⸗
en sich zu ihm bekehren, Ihm treue schwhren. ö
5½ Er schlägt und heilt, verwundet, läßt genesen; Er weiß, der mensch ist ein zerbrechlich wesen; Er denkt daran, daß das geschöpf aus erde Doch asche werde.
6. Von ewigkeit zuewigkeiten wäh⸗ ret Die güte gottes dem, der tugend ehret. Ach! leite denn auch mich auf deinem pfade, Du gott der gnade!
7. So werd' ich ewig deiner huld genießen; So wird mein leben sanft vor dir verfließen: So werd' ich dort mit allen engelchören Dich fröhlich ehren.
Mel. Es ist das heil uns kommen ꝛc. oder: Eigne Melodie Nr. 5.
obsinget gott und betet an! 25. Es daͤnk', es rühm', es singe, Es jauchze, wer nur jauchzen kann, Dem schöpfer aller dinge! Wie groß, wie schön ist seine kraft! Wie herrlich, wie untadelhaft Sind alle seine werke!
2. Wie schön, wie würdig seiner macht Mit allen ihren heeren Die himmel! wie viel licht und pracht Bestrahlt sie, ihr zu ehren! Das auge sieht sich nimmer satt, Sieht, was es auch gesehen hat, Doch immer neue wunder!
3. Nicht


