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I. Von Goit. 5
hen, Ob er gleich alle höhen und jede tief' erfüllt?
3. Die sonn in hoher ferne Mag strahlenreicher glühn; Glänzt heller noch, ihr sterne! Was seyd ihr gegen ihn? Ihr seyd mit eurer pracht, In eurem schönsten lichte, Vor seinem angesichte Noch dunkler, als die nacht.
4. Wie sollen wir dich nennen, Dich, schöpfer der natur? Was wissen wir? wir kennen Nicht halb die kreatur, Die du hervorgebracht; Und du bist doch viel größer Und unaussprech— lich besser, Als werke deiner macht.
5. Von dir strömt alles leben; Du bist der reinste geist: Hast alle kraft gegeben Dem engel, der dich preist. Zu deines namens ehr Ertönen lob⸗ gesänge In seiner brüder menge, Im ganzen himmelsheer.
6. Stimm in der engel chöre, O meine seele! auch; Sey voll von sei⸗ ner ehre, Du, seines odems hauch! Dies, dies ist dein beruf. Auf! wid⸗ me deine kräfte Dem würdigsten ge— schäfte, Wozu dich gott erschuf.
7. Im geiste bet ihn, seele, Bet ihn in wahrheit an! Liebst du des herrn befehle, Wie selig bist du dann! Er hat unsterblichkeit, Und seligkeit und leben: Das alles will er geben Dem, der sich ganz ihm weiht!
Mel. Mein gott, das herz ich br. ꝛc. oder: Nun danket all, und bringet ꝛc. oder auch die hinten angedr. Nr. 5. 5 Sintgt unserm gott ein frohes 8. lied! Er ists und keiner mehr. Groß, unaussprechlich groß
ner werke zahllos heer Bleibt vor ihm offenbar. ö
5. Deß freuet euch! die lieb ist gott, Das beste seine wahl; Gros seine thaten allzumal Und heilvoll sein gebot.
6. Gerechtigkeit und wahrheit ist Die feste seines throns. Lobt ihn,
schen, nicht vergißt.
7. Er kennet uns; er ist mir nah, Im abgrund, in der höh, Wohin ich fliehe, oder geh, Ist er doch immer da.
8. Er ist um mich, vernimmt mein flehn, Schafft meiner seele ruh, Siehts, wann ich sehl und gutes thu Und eilt mir beizustehn.
9. Er wog mir seine gaben dar, Schrieb auf sein buch auch mich Und meiner tage zahl, da ich Noch un⸗ bereitet war.
10. Ihm dank ich alles; nichts ist mein, Das gott nicht angehört. Herr, deine huld, die ewig währt, Soll stets mein loblied seyn.
11. Wer fasset deiner wunder pracht, Die da sind, wenn du rufst? Ein jeder staub, den du erschufst, Verkündigt deine macht.
12. Hell strahlet aus dem kleinsten halm, Gott, deine weisheit her, Und au und hügel, luft und meer Sind deiner ehre psalm.
15. Frohlockend preiset dich das
land, Das deine milde tränkt; Und korn und wein und freud empfängt Der mensch aus deiner hand.
144 Herr, ohne deinen willen fällt Kein sperling hin, und ich, Ich freute nicht des trostes mich, Daß
der auch des erdensohns, Des men⸗
ist er, Der weltkreis sein gebiet. deine huld mich hält?
2. Groß ist sein nam! er will und 15. Ich fürchte, bleibest du mein
sprichts: Da steht voll herrlichkeit, schutz, Gefahr und schrecken nicht,
Der welten meng; und er gebeut; Und biete voller zuversicht Der
Sie fallen in ihr nichts. ganzen hölle trutz.
5. Licht ist sein kleid; unendlich.
reich, Ein meer voll seligkeit; Von Mel. Herzliebster sesu, was hast ꝛc.
ewigkeit zu ewigkeit Ist erz wer od.: Ist auch ein gott?ꝰ wer ꝛc. Nr.2.
ist ihm gleich? Wann ich, gott meinen geist
4. Er überschaut, was ist und war 9. zu dir erhebe, Dich suche,
Im himmel, erd und meer, Und sei⸗ dich zu finden mich bestrebe: So A 5 mußt


