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Evangelisches Gesang-Buch / herausgegeben nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Kleve, Berg u. von der Grafschaft Mark
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Für Eheleute.

Für Witwen. ö 411

Vorschmack giebt, Durch Liebe uns zur Ewigkeit, Zur Wonne der Verklärten weiht.

Mel. Erhalt uns, Herr, bei deinem. 6 ilf, Gott, daß ja die 668. 5 Kinderzucht Gedeihe stets zu reicher Frucht, Daß aus der Kinder Mund dir werd Ein Lob bereitet auf der Erd.

2. Laß sie den Eltern Liebe weihn, Den Lehrern auch gehor⸗ sam sein, Und meiden, was den Sinn bethört, Das Herz vom rechten Wege kehrt.

3. Gieb ja, daß ihnen mangle nicht Heilsamer Lehre Unterricht, Damit durchs Wort aus deinem Mund Ihr Glaube habe festen Grund.

4. Mach fest ihr Herz, fest und gewiß, Und schütze sie vor Argernis. Herr, laß sie nie auf Wegen gehn, Wo böse Buben lockend stehn.

5. Durch deine Weisheit, Macht und Güt Vor allem UÜbel sie behüt. Führ du sie selbst auf rechter Bahn, Damit ihr Fuß nicht gleiten kann.

6. Hilf, daß sie dich, Gott, überall Vor Augen halten allzumal Und sich befleißen jederzeit Der Tugend, Zucht und Ehrbarkeit.

7. Und wo sie gehen aus und ein, Da laß du sie gesegnet sein, Daß sie an Weisheit jedes Jahr, An Gnade wachsen immerdar.

8. Und wenn sich endet dann ihr Lauf, So nimm sie, Herr, zu dir hinauf. Dann preisen sie mit uns zugleich Dich droben, Herr, in deinem Reich.

9. Gott Vater, Sohn undheilger Geist, Von dem der Strom der Gnade fleußt, Wir loben dich, wir danken dir, Mit unsern Kindern für und für.

Mel. Werde munter, mein Gemüte. 669 orge, Herr, für unsre Kinder, Sorge für ihr wahres Heil. Sind sie gleich wie wir nur Sünder, Haben sie an dir doch teil. Sie sind in der Taufe schon Dir geweiht und deinem Sohn, Darum leite deine Gnade Sie auf ihrem Lebenspfade.

2. Der du sie bisher erhal⸗ ten Bei so manchem Unglücksfall, Wollest über sie nun walten, Immerdar und überall. Bricht Gefahr für sie herein, Wollst du ihr Beschützer sein; Wenn in Not sie zu dir flehen, Laß sie deine Hülfe sehen.

3. Dringt auf sie von allen Sei⸗ ten Der Verführer Schar heran, Laß doch ihren Fuß nicht gleiten, Halte sie auf rechter Bahn. Regt in ihrer eignen Brust Sich mit Macht die böse Lust, Gieb dann, daß sie mutig kämpfen Und den Reiz der Sünde dämpfen.

4. Herr, erhalte deinem Reiche Unsre Kinder stets getreu. O daß keines von dir weiche Und dereinst verloren sei! Immer geh ihr from mer Sinn Und ihr Streben darauf hin, Christo ganz sich zu ergeben, Und zur Ehre dir zu leben.

5. Haben sie den Kampf ge⸗ endet, Obgesieget in dem Streit, Haben sie den Lauf vollendet In des Glaubens Freudigkeit: Dann,

o Vater, führe du Sie der ewgen