Druckschrift 
Evangelisches Gesang-Buch / herausgegeben nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Kleve, Berg u. von der Grafschaft Mark
Einzelbild herunterladen

410 Für Eheleute.

Nur ein wenig, unser König wird der Eltern Beispiel rührt Und behende Machen, daß die Angstsauf den Weg zum Heile führt. sich wende. 5. Wohl ihm, wenn seinen 8. Wohl her, mein König, Hausgenossen Die Furcht des nah herzu, Gieb Rat in Kreuz, Herrn im Herzen lebt, Wenn in Nöten Ruh, In Angsten Trost jeder treu und unverdrossen Nach und Freude. Des sollst du haben seiner Pflicht Erfüllung strebt, Ruͤhm und Preis, Wir wollen Wenn Eintracht und Zufrieden⸗ singen besterweis, Und danken heit Ein Haus zum Sitz des alle beide, Bis wir Bei dir, Segens weiht! Deinen Willen zu erfüllen, 6. Den Frommen, die dich kind deinen Namen Ewig loben wer⸗ lich ehren, O Vater, strömt dein den. Amen. Segen zu, Sie wandeln folgsam deinen Lehren, Und traun auf Mel. O, daß ich tausend. dich und finden Ruh; Sie finden 667 Im Stillen wollen wir Freuden, deren Wert Und Dauer 8 dich ehren, Dich, keine Zeit zerstört. Gott, der frommen Wandel 7. Zwar oft wird auch der liebt, Und Bittenden, was sie Kelch der Leiden Den Deinen, begehren, Wenn's ihnen nützet, Herr, von dir gesandt. Oft muß willig giebt. Schon oft sind wir die Tod und Trennung scheiden, erquickt, erhört Von deinem Thron Die Blut und Treue fest verband;

zurückgekehrt.

2. Uns alle, die wir flehn, verbindet Des Blutes und der Freundschaft Band, Und unser Dank, o Gott, empfindet Die milde Leitung deiner Hand, Und preist dich, großer Menschen⸗ freund, Der uns durch dieses Band vereint.

3. Wohl dem, der in der Ehe Bunde In treuer Lieb und Ein⸗ tracht lebt! Ihm wird so manche Lebensstunde Mit Lust und Selig⸗ keit durchwebt, Er blickt mit Ruh und heiterm Sinn Auf seiner Zu⸗ kunft Tage hin.

4. Wohl ihm, wenn frommer Kinder Segen Der Ehe Bund noch schöner macht, Wenn sie im Herzen Tugend hegen, In ihren Blicken Unschuld lacht, Wenn sie

Oft wird das in dir frohe Herz Beschwert von Krankheit, Sorg und Schmerz.

8. Doch trinken sie den Kelch gelassen, Den du, ihr Vater, ein⸗ geschenkt. Du wirst und kannst sie nicht verlassen, Du, Gott, der seiner Kinder denkt, Und, wenn ihr Glaube standhaft ringt, Durch Leiden sie zur Wonne bringt.

9. Drum mag des Todes Arm uns trennen: Wir werden einst uns wiedersehn, Vor deinem Thron die Unsern kennen, Mit ihnen dankend vor dir stehn; Da, wo kein Tod mehr trennen kann, Stehn wir vereint und beten an.

10. Wir preisen ewig dann die Güte, Die unaussprechlich uns geliebt, Dem gottgeheiligten Ge⸗ müte Schon hier des Himmels