Verzeichnis der Liederdichter.
„Johann Olearius, geb. 1611 in Halle, Generalsuperintendent und Oberhofprediger des Administrators daselbst, später in gleicher Stellung zu Weißenfels, wo er 1684 starb.— 27. 28. 105. 168. 226. 290. 291.
5. Joachim Pauli, geb. 1636 zu Wilsnack in der Mittelmark, Hausleh⸗
rer in Berlin, gest. 1708 als Pfarrer in Ostrau im Kreise Bitterfeld.
— 184.
Gottlieb Konrad Pfeffel, als Fabeldichter bekannt, geb. 1736 zu Kolmar, seit seinem einundzwanzigsten Jahre völlig erblindet, starb 1809 als Präsident des Konsistoriums in Kolmar.— 40.
7. Christoph Pfeiffer, geb. 1689 zu Ols, gest. 1758 als Pastor zu Stolz
bei Frankenstein in Schlesien. 69.
8. Christoph Karl Ludwig von Pfeil, geb. 1712 zu Grünstadt bei Worms, württembergischer Geheimer Legationsrat, gest. 1784 als preußi⸗ scher Geheimrat und Minister(Gesandter) auf seinem Gute Deufstetten bei Ansbach.— 350. 457.
„Benjamin Praetorius, geb. 1636 in Obergreißlau bei Weißenfels,
gest. 1674 als Pfarrer in Großlissa.— 126.(301). „Samuel Preiswerk, geb. zu Rümlingen bei Basel 1799, Pfarrer und Antistes in Basel, wo er 1871 starb.— 6. 51. Christian Heinrich Rudolf Puchta, geb. 1808 zu Kadolzburg in Mittelfranken, gest. 1858 als Pastor in Augsburg.— 463.
„Friedrich Räder, geb. 1815 zu Elberfeld, starb daselbst als Kauf⸗ mann 1872.— 12.
58. Johann Jakob Rambach, geb. 1693 zu Halle, Professor der Theo⸗
logie daselbst, gest. 1735 als Professor und Superintendent in Gießen, Herausgeber des„Geistreichen Hausgesangbuchs“.— 19. 51. 52. 146. 170. 217. 273. 274. 337. 338.
54. Johann Wilhelm Reche, geb. 1763 in Lennep, lutherischer Pfarrer
zu Hückeswagen und Mülheim am Rhein, Konsistorialrat, gest. 1835 im Ruhestand zu Niederkassel am Rhein, Herausgeber des„Christlichen Gesangbuchs für die lutherischen Gemeinden im Herzogtum Berg“.— 406. Adam Reusner(Reißner), geb. 1496 zu Mindelheim im bayrischen Schwaben, Schüler Johann Reuchlins, Geheimsekretär des Feldhaupt⸗ manns Georg von Frundsberg, Anhänger Kaspar Schwenkfelds, gest. um 1575 in seinem Geburtsort.— 364.
. Eleonore von Reuß, geborene Gräfin zu Stolberg⸗Werni⸗ gerode, geb. 1835 zu Gedern am Vogelsberg, lebt zu Jänkendorf in Schlesien.— 82.
„Christian Friedrich Richter, geb. 1676 zu Sorau in der Nieder⸗ lausitz, August Hermann Franckes Mitarbeiter als Inspektor des Päda⸗ gogiums und Arzt des Waisenhauses zu Halle, mit Freylinghausen der bedeutendste unter den„hallischen“ Liederdichtern, starb 1711.— 269. 270. 323. 324. 325. 326. 327.
58. Bartholomäus Ringwald, geb. 1530 zu Frankfurt a. d. Oder, gest. 1598 als Pfarrer zu Langfeld in der Neumark.— 238. 508. Martin Rinkart, geb. 1586 zu Eilenburg in Sachsen, woselbst er 1649 als Archidiakonus starb. Wie Valerius Herberger und Johann Heermann war er seiner Gemeinde ein treuer Führer in den entsetz⸗ lichen Drangsalen, von denen sie im dreißigjährigen Kriege heimgesucht ward. Sein Danklied dichtete er vor dem Jubelfeste der Augsburgi⸗ schen Konfession 1630.— 5.
„Johann Rist, geb. 1607 zu Ottensen bei Hamburg, gest. 1667 als Pastor zu Wedel a. d. Elbe in Holstein, ein übermäßig fruchtbarer Dichter.— 7. 46. 76. 85. 100. 225. 436. 511.


