Verzeichnis der Liederdichter.
„Moritz Kramer, geb. 1646 zu Ammerswort in Holstein, gest. 1702 als
Pastor zu Marne in Süderdithmarschen.— 158.
„Jonathan Krause, geb. 1701 zu Hirschberg, gest. 1762 als Super⸗ intendent und Pfarrer zu Liegnitz.— 37. ö
„Friedrich Adolf Krummacher, geb. in Tecklenburg, daselbst getauft
am 22. Juli 1767, Konrektor in Hamm, Rektor in Mörs, Professor der Theologie in Duisburg, Pfarrer in Kettwig, Konsistorialrat in Bernburg, Pastor zu St. Ansgarii in Bremen, wo er am 4. April 1845 im Ruhestand starb; bekannt als Parabeldichter.— 55. 194. 407. 439.
„Friedrich Wilhelm Krummacher, geb. als ältester Sohn von
Friedrich Adolf Krummacher zu Mörs 1796, bekannt durch seine Wirk⸗ samkeit als Prediger in Frankfurt, Ruhrort, Barmen(Gemarke), Elber⸗ feld, Berlin, Potsdam, gest. zu Potsdam als Hofprediger 1868.— 14.
„Johann Sigismund Kunth, geb. 1700 zu Liegnitz, gest. 1779 als
Oberpfarrer und Superintendent der Solmsschen Grafschaft zu Baruth in der Niederlausitz.— 520.
Peter Lackmann, geb. zu Lübeck, Schüler August Hermann Franckes,
gest. 1713 als Oberpfarrer zu Oldenburg in Holstein.— 418.
„Friedrich Adolf Lampe, geb. 1683 zu Detmold, reformierter Pfarrer
in Weeze und Duisburg, Professor in Utrecht, Pastor an St. Ansgarii in Bremen, wo er 1729 starb.— 134. 230. 330. 331. 332. 333.
Ernst Lange, geb. 1650, gest. 1727 als Ratsherr in seiner Vaterstadt
Danzig.—(306).
„Joachim Lange, geb. 1670 zu Gardelegen in der Altmark, Freund
August Hermann Franckes, gest. 1744 als Professor der Theologie in Il. 8 20.
alle.— 187. 4 Saupentinz Laurenti(Lorenz Lorenzen), geb. 1660 zu Husum
in Holstein, gest. 1722 als Kantor und Musikdirektor am Dom in Bremen.— 87. 129. 248. 390. 515.
Johann Kaspar Lavater, als religiöser Schriftsteller bekannt, geb.
1741 zu Zürich, gest. daselbst 1801 als Kirchenrat und Pfarrer an St. Peters Münster an den Folgen einer durch einen französischen Soldaten erhaltenen Schußwunde.— 355
. Leopold Franz Friedrich Lehr, geb. 1709 zu Kronberg bei Frank⸗
furt a. M., gest. 1744 in Magdeburg als Diakonus an der lutherischen Kirche in Köthen.— 256. 349.
Johann Leon, geb. zu Ohrdruf in Thüringen, erst Feldprediger,
dann Lehrer in Königssee und Groß⸗Mühlhausen, gest. 1597 als Pastor zu Wölfis bei Ohrdruf.— 478.(482).
„Ehrenfried Liebich, geb. 1713 zu Probsthain(Probsthagen) bei
Liegnitz, gest. 1780 als Pastor zu Lomnitz und Erdmannsdorf bei Hirschberg.— 162. 351. 402.(458).
»Salomo Liscow, geb. 1640 zu Niemitzsch in der Niederlausitz, gest.
1689 als Diakonus zu Wurzen in Sachsen.— 303. 417. 496.
2. Valentin Ernst Löscher, geb. 1673 zu Sondershausen, gest. 1749
als Oberkonsistorialrat und Superintendent zu Dresden.— 254
Matthäus Apelles von Löwenstern, geb. 1594 zu polnisch Neu⸗
stadt in Schlesien, gest. 1648 als Kaiserlicher Rat und Staatsrat des Herzogs von Münsterberg-Gls in Breslau.— 6. 183.
4. Martin Luther, als deutscher Reformator zugleich der Begründer und
Meister des deutschen evangelischen Kirchengesanges, geb. zu Eisleben am 10. November 1483, gest. ebendaselbst am 18. Februar 1546. Er schuf seine 37 Lieder teils frei, teils durch Verdeutschung lateinischer Hymnen, durch Ausführung alter deutscher Strophen und durch Bear⸗


