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Verzeichnis der Liederdichter. EI.
Kaspar Heunisch, geb. 1620, gest. 16900 als Superintendent und Pfarrer in seiner Vaterstadt Schweinfurt.— 512.
Wilhelm Hey, geb. 1789 zu Leina bei Gotha, gest. 1854 als Pfarrer
und Superintendent zu Ichtershausen, bekannt als Fabeldichter.— 535.
Friedrich Konrad Hiller, geb. 1662 zu Unteröwisheim bei Bruch⸗
sal, gest. 1726 als Kanzleiadvokat zu Stuttgart.— 185.
Philipp Friedrich Hiller, geb. 1699 zu Mühlhausen a. d. Enz,
1748 Pfarrer in Steinheim, wo er 1751 die Stimme verlor, dem Amte entsagen mußte und 1769 starb, Verfasser zahlreicher Erbauungsschriften und der fruchtbarste Liederdichter Württembergs.— 191. 276. 344. 401.(517).
Gottfried Hoffmann, geb. 1658 zu Löwenberg in Schlesien, gest. 1712 als Rektor des Gymnasiums in Zittau.— 504.
„Ernst Christoph Homburg, geb. 1605 zu Mühla bei Eisenach, gest.
1681 als Rechtsanwalt in Naumburg.— 43. 99. 142.
5. Konrad Huber(Huober), geb. 1507 zu Bergzabern, gest. 1577 als 6.
Diakonus an St. Thomas zu Straßburg i. E.— 206 Melchior Wilhelm Hülsemann, geb. 1781 zu Soest, Pfarrer zu
Meinerzhagen und zu Elsey, Superintendent der Synode Iserlohn, starb im Ruhestand zu Elsey 1865.— 469.
Michael Hunold, geb. 1621 zu Leißnig an der Freiberger Mulde,
gest. 1672 als Archidiakonus zu Rochlitz in Sachsen.— 507.
Justus Jonas(Jodocus Koch), geb 1493 zu Nordhausen, als Professor zu Wittenberg einer der thätigsten Mitarbeiter Luthers, erster evangelischer Suherintendent zu Halle, 1546 infolge des schmalkal⸗ dischen Krieges von dort vertrieben, starb 1555 als Superintendent zu Eisfeld in Thüringen.— 177.
Matthias Jorissen, geb. 1739 zu Wesel, gest. 1823 als deutscher reformierter Prediger im Haag. Seine„neue Bereimung der Psalmen“ erschien zu Wesel 1798.— 523. 524. 525. 526. 527. 528. 529. 580. 531. 532. 533. 534. 535. 536. 537.
Johann Heinrich Jung, genannt Stilling, geb. 1740 zu Grund bei Hilchenbach im Siegerlande, bekannt durch die zahlreichen Staar operationen, die er als Arzt ausführte, Professor in Heidelberg und Marburg, verfaßte viele religiöse Schriften und seine noch heute weit ver breitete Lebensbeschreibung, gest. als Hofrat in Karlsruhe 1817.— 32 Christian Keymann, geb. 1607 zu Pankraz in Böhmen, gest. 1662 als Rektor des Gymnasiums in Zittau.— 63. 288.
Friedrich Gottlieb Klopstock, geb. am 2. Juli 1724 zu Quedlin burg, der Sänger des„Messias“, lebte längere Zeit in Kopenhagen und später in Hamburg, wo er am 14. März 1803 als badischer Hofrat und dänischer Legationsrat starb.— 38. 233. 521.
Gustav Friedrich Ludwig Knak, geb. 1806 zu Berlin, Prediger an der Bethlehemskirche daselbst, gest. 1878 auf einer Reise zu Dünnow in Pommern.— 203.*20.
Albert Knapp, geb. 1798 zu Tübingen, gest. 1864 als Stadtpfarrer in Stuttgart, Herausgeber des„Evangelischen Liederschatzes“, einer Sammlung von 3572 Kirchenliedern.— 116. 197. 198. 199. 205. 221.
Christoph Knoll, geb. 1563 zu Bunzlau, gest. 1621 als Diakonus in Sprottau.— 481.
Christian Knorr von Rosenroth, geb. 1636 zu Altrauden bei Wohlau in Schlesien, gest. 1689 als Geheimrat und Kanzleidirektor zu Sulzbach in Bayern.— 416.


