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Verzeichnis der Liederdichter. 0
Thomas Hartmann war um 1604 Diakonus in Eisleben.— 122. „Karl Friedrich Harttmann, geb. 1743 zu Adelberg in Württemberg,
Professor an der Karlsschule, bis 1812 Dekan in Lauffen, gest. 1815 in —5— ge Tübingen.— 405.
2. Johann Adam Haßlocher, geb. 1645 zu Speier, Pfarrer daselbst,
nach der Zerstörung der Stadt durch die Franzosen Konsistorialrat und Hofprediger zu Weilburg in Nassau, wo er 1726 starb.— 31.
3. Julie von Hausmann, geb. 1826 in Riga, bis 1870 an verschiedenen
Orten, zuletzt in Biarritz, als Erzieherin thätig, seit 1870 Musiklehrerin an der St. Annenschule in Petersburg.— 28
4. Luise von Hayn, geb. zu Idstein in Nassau 1724, Mitglied der Brü⸗
dergemeinde, gest. 1782 als Pflegerin der ledigen Schwestern in Herrn⸗ hut.— 34.
Pastor zu Meuselwitz bei Altenburg.— 53. 210
„Heinrich Kornelius Hecker, geb. 1699 zu Hamburg, gest. 1743 als
3. Johann Heermann, geb. 1585 zu Raudten bei Wohlau in Schlesien,
1611—1634 Pastor zu Köben bei Glogau, erduldete in den Drangsals⸗ zeiten des dreißigjährigen Krieges mit seiner Gemeinde und in seinem Hause viel Kreuz und starb 1647 zu Lissa in Polen. Er ist der be⸗ deutendste Liederdichter in dem Zeitraum zwischen Luther und Paul Gerhardt.— 84. 95. 96. 123. 179. 180. 181. 240. 241. 242. 285. 286. 428. 454. 464. 502. 506.
7. Heinrich Held war um 1640 Rechtsanwalt in seiner Vaterstadt
Guhrau in Schlesien.— 42. 156.
Ludwig Helmbold, geb. 1532 zu Mühlhausen in Thüringen, gest. 1598
als Superintendent und Pfarrer daselbst.— 4. 367.
„Luise Hensel, geb. 1798 zu Linum bei Fehrbellin, dichtete in ihrer
Jugend die beiden hier aufgenommenen Lieder, trat später zur katho⸗ lischen Kirche über und starb 1876 als Erzieherin zu Paderborn.— 417. 22.
Valerius Herberger, geb. 1562, gest. 1627 als Pfarrer in seinem Geburtsort Fraustadt in Posen, wie sein Schüler Johann Heermann ein Kreuzträger in den Nöten der Gegenreformation und des dreißig⸗ jährigen Krieges, Verfasser zahlreicher Erbauungsschriften.— 480.
81. Petrus Herbert, starb 1571 als Konsenior der böhmisch-mährischen Brüderunität zu Eibenschütz.— 433. ů 82. Nikolaus Herman, Kantor zu Joachimsthal in Böhmen, Freund
seines Pfarrers Johann Mathesius, starb 1561 in hohem Alter.— 62. 120. 409. 431. 460. 476.
„Johann Timotheus Hermes, geb. 1738 zu Petznik bei Stargard
in Pommern, gest. 1821 als Oberkonsistorialrat, Superintendent und
Oberpfarrer in Breslau.— 522.
„Johann Gortfried Herrmann, geb. 1707 zu Altjeßnitz bei Bitterfeld,
gest. 1791 als Oberhofprediger und Oberkonsistorialrat zu Dresden.— 277.
„Fohann Daniel Herrnschmidt, geb. 1675 zu Bopfingen in Würt⸗
temberg, gest. 1723 in Halle als Professor de
er Theologie und Mit⸗ direktor der Franckeschen Stiftungen.— 18. 398.
3. Johann Friedrich Herzog, geb. 1647 zu Dresden, gest. 1699 als 9
Rechtsanwalt daselbst.— 439.
Breslau, wo er die Reformation einführen half.— 475(ꝰ
„Johann Hesse, geb. 1490 zu Nürnberg, gest. 1547 als Pfarrer zu
3. Anna Sophie Landgräfin von Hessen⸗Darmstadt, geb. 1638
zu Marburg, gest. 1683 als Äbtissin des evangelischen Stifts Qued⸗ linburg.— 229 ö
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