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Evangelisches Gesangbuch für Rheinland und Westfalen : [nebst] Ordnung des Gottesdienstes
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6. Er ist das Licht der Blinden, erleuchtet ihr Gesicht, und die sich schwach befinden, die stellt er aufgericht't. Er liebet alle Frommen, und die ihm günstig sind, die finden, wenn sie kommen, an ihm den besten Freund.

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Ach ich bin viel zu wenig, zu rühmen seinen Ruhm, der Herr allein ist König, ich eine welke Blum; jedoch weil ich gehöre gen Zion in sein Zelt, ists billig, daß ich mehre sein Lob vor aller Welt.

Paul Gerhardt 16071676

9.

Mel. Nun danket 4.

all und bringet Ehr.

Lnere en= reneee,,. S

2. 1. Ich sin ge dir mit Herz und Mund, Herr, mei⸗nes Her⸗-zens 5 IDι. d(v. ..

2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad und ewge Quelle bist, daraus uns allen früh und spat viel Heil und Gutes fließt.

3. Was sind wir doch? Was haben wir auf dieser ganzen Erd‚, das uns, o Vater, nicht von dir allein gegeben werd?

4. Wer hat das schöne Himmelszelt hoch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser Feld mit Tau und Regen netzt?

. Wer wärmet uns in Kält und Frost? Wer schützt uns vor dem Wind? Wer macht es, daß man Ol und Most zu seinen Zeiten findt?

6. Wer giebt uns Leben und Geblüt? Wer hält mit seiner Hand den güldnen, werten, edlen Fried in unserm Vaterland?

7. Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir,

du, du mußt alles thun: du hältst die Wach an unsrer Thür und läßt uns sicher ruhn.

8. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, bleibst immer fromm und treu und stehst uns, wenn wir in Gefahr geraten, treulich bei.

9. Du strafst uns Sünder mit Geduld und schlägst nicht allzusehr; ja endlich nimmst du unsre Schuld und wirfst sie in das Meer. 10. Wenn unser Herze seufzt und schreit, wirst du gar leicht erweicht und giebst uns, was uns hoch erfreut und dir zur Ehr gereicht.

11.

Du zählst, wie oft ein Christe wein und was sein Kummer sei;

kein Zähr⸗ und Thränlein ist so klein, du hebst und legst es bei.

Tu mit

und went

Woh und dein ist se Er if dein dein schaf

Was und