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Evangelisches Gesangbuch / hrsg. von der Bezirkssynode Wiesbaden
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47. 48 Feste und Festzeiten.

2. Weihnacht

und Epiphanien.

47.

Mel. Aus meines Herzens Grunde. (Eigene Volksliedmelodie.)

er heilge Christ ist kommen, der teure Gottessohn; des sreun sich alle Frommen am höchsten Himmelsthron. Auch was auf Erden ist, soll preisen hoch und loben mit allen Engeln droben den lieben heilgen Christ.

2. Das Licht ist auf⸗ gegangen; die lange Nacht ist hin. Die Sünde liegt gefangen; erlöst ist Herz und Sinn. Die Sündenangst ist weg; der Glaube geht zum Himmel nun aus dem Weltgetümmel auf einem sichern Steg.

3. Nun sind nicht mehr die Kinder verwaist und vaterlos. Gott rufet selbst die Sünder in seinen Gnadenschoß. Er will, daß alle, rein von ihren alten Schulden, vertrauend seinen Hulden, gehn in den Himmel ein.

4. Drum freuet euch und preiset, ihr Seelen fern und nah! Der euch den Vater weiset, der heilge Christ ist da!

Er ruft so freundlich drein mit süßen Liebesworten: geöffnet sind die Pforten,— ihr Kinder, kommt herein!

Ernst Moritz Arndt, 1769—1860.

48.

Psalm 118, 24. Mel. Vom Himmel hoch, da komm ich her.

.— ist der Tag, den Gott gemacht! Sein werd in aller Welt gedacht! Ihn preise, was durch Jesum Christ im Himmel und auf Erden ist!

2. Die Völker haben dein geharrt,

bis daß die Zeit erfüllet ward;

da sandte Gott von seinem Thron

das Heil der Welt, dich, seinen Sohn.

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