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1801.
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3. Was hast du unterlassen
zu meinem Trost und Freud,
als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid?
Als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht, da bist du, mein Heil, kommen und hast mich froh gemacht.
4. Ich lag in schweren Banden,— du kommst und machst mich los. Ich stand in Spott und Schanden,— du kommst und machst mich groß und hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, wie irdscher Reichtum thut. 5. Nichts, nichts trieben zu mir vom Himmelszelt, als das geliebte Lieben, damit du alle Welt in ihren tausend Plagen und großen Jammerlast, die kein Mund aus kann sagen, so fest umfangen hast. 6. Das schreib dir in H n du hochbetrübtes Hee bei welchem Gram 1 sich häufet mehr und mehr. Seid unverzagt, ihr habet die Hilfe vor der Thür; der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier.
Advent.
hat dich ge—
dein
Schmerze
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7. Ihr dürft euch nicht bemühen noch sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht.
Er kommt, er kommt mit Willen, ist voller Lieb und Lust, all Angst und Not zu stillen, die ihm an euch bewußt.
8. Auch dürft ihr nicht er—
schrecken vor eurer Sünden Schuld Nein, Jesus will sie decken mit seiner Lieb und Huld Er kommt, er kommt den Sündern zu Trost und wahrem Heil, schafft, daß bei Gottes Kindern verbleib ihr Erb und Teil.
9. Was
fragt ihr nach dem Schreien der Feind und ihrer Tück? Der Herr wird sie zerstreuen in einem Augenblick. Er kommt, er kommt, ein König, dem alle Macht und List der ganzen Welt zu wenig zum Widerstande ist. 10. Er
kommt zum Welt⸗ gerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht, mit Gnad und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne, und hol uns allzumal zum ewgen Licht und Wonne in deinen Freudensaal!
Paul Gerhardt, 1607— 1676.


