d dem Thron;
igkeit.
1651.
in ge⸗
schen
ezeit:
ngen. k ein,
—
Sonntag.
30. 31
30.
iebster Jesu, wir sind hier, &dich und dein Wort anzuhören. Lenke Sinnen und Begier auf die süßen Himmelslehren, daß die Herzen von der Erden ganz zu dir gezogen werden.
2. Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis umhüllet, wo nicht deines Geistes Hand uns mit hellem Licht erfüllet.
Gutes denken, thun und dichten wollst du selbst in uns verrichten.
3. O du Glanz der Herrlich— keit, Licht vom Licht, aus Gott geboren, mach uns allesamt bereit; öffne Herzen, Mund und Ohren. Unser Bitten, Flehn und Singen laß, Herr Jesu, wohl gelingen!
Tobias Clausnitzer, 1618-1684.
31.
Mel. Herz und Herz vereint zusammen.
wie freun wir uns der Stunde,
da wir dir, Herr Jesu, nahn, um aus deinem heilgen Munde Lebensworte zu empfahn!
Laß uns heute nicht vergebens Hörer deines Wortes sein; schreibe selbst das Wort
Lebens tief in unsre Herzen ein.
des
2. Sieh, wir sitzen dir zu Füßen; großer Meister, rede du! sieh, wir hören deiner süßen Rede heilsbegierig zu. Lehr uns, wie wir werden; lehr uns, wie wir unsre Zeit, diese kurze Zeit auf Erden, nützen für die Ewigkeit!
selig
3. Lehr uns, wie wir dem Ver— derben
durch der Gnade Kraft entgehn, wie wir, eh wir leiblich sterben, wahrhaft geistlich auferstehn
und nach deinem Wohlgefallen denken, reden, leiden, thun, graden Weges dahin wallen, wo wir nach der Arbeit ruhn.
4. Offne selbst uns das Ver⸗ ständnis, wie den Jüngern du gethan; zur lebendigen Erkenntnis trag die Fackel du voran! Licht der Welt, das schon ver— scheuchte manche dichte Finsternis, Licht der Welt, auch uns erleuchte; denn im Licht geht man gewiß.


