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Evangelisches Gesangbuch / hrsg. von der Bezirkssynode Wiesbaden
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3. Bis wir singen mit Gottes Heer: heilig, heilig ist Gott der Herr! und schauen dich von Angesicht in ewger Freud und selgem Licht.

Sonntag.

4. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, dem heilgen Geist in einem Thron; der heiligen Dreifaltigkeit sei Lob und Preis in Ewigkeit. Zuerst 1651.

28.

gomm, heiliger Geist! Erfüll die

Herzen deiner Gläubigen

und entzünd in ihnen das Feuer

deiner göttlichen Liebe,

der du aus allerlei Geschlecht und Zungen

ein heiliges Volk dem Herrn ge— sammelt hast in Einigkeit des Glaubens.

Hallelujah! Hallelujah!

Nach einem altkirchlichen lateinischen Pfingstliede.

29.

L vom Licht, erleuchte mich

bei dem neuen Tageslichte!

Gnadensonne, zeige dich

meinem muntern Angesichte! Wohne mir mit Glanze bei,

daß mein Sabbat fröhlich sei.

2. Brunnquell aller Seligkeit, laß mir deine Ströme fließen! Mache Mund und Herz bereit, deiner Gnade zu genießen!

Streu das Wort mit Segen ein; laß es hundertfrüchtig sein!

3. Zünde selbst das Opfer an, das auf meinen Lippen lieget! Sei mir Weisheit, Licht und Bahn, daß kein Irrtum mich betrüget

und kein fremdes Feuer brennt, welches dein Altar nicht kennt.

4. Laß mich heut und allezeit: heilig, heilig, heilig! singen und mich in die Ewigkeit mit des Geistes Flügeln schwingen. Gieb mir einen Vorschmack ein wie es mag im Himmel sein.

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5. Ruh in mir und ich in dir; bau ein Paradies im Herzen! Offenbare dich doch mir! Sende meiner Andacht Kerzen

immer neues Feuer zu, o du Liebesflamme du!

6. Dieser Tag sei dir geweiht; weg mit allen Eitelkeiten!

Ich will deiner Herrlichkeit einen Tempel zubereiten,

nichts sonst wollen, nichts sonst

thun, als in deiner Liebe ruhn.

Benjamin Schmolck, 1672—1737.

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