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Evangelisches Gesangbuch / hrsg. von der Bezirkssynode Wiesbaden
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enramnenen

Laß mein Herz überwärts wie ein Adler schweben und in dir nur leben. 7. Komm, in mir zu wohnen, daß mein Geist auf Erden dir ein Heiligtum kann werden!

25. 26 Sonntag.

Komm, du nahes Wesen,

dich in mir verkläre,

daß ich stets dich lieb und ehrel Wo ich geh,

wo ich steh,

laß mich dein gedenken,

mich in dich versenken.

Gerhard Tersteegen, 1697-1769.

25.

roßer Gott von alten Zeiten, dessen Hand die Welt regiert, dessen Treu auf allen Seiten mich von Jugend auf geführt, heute weckt des Tages Lauf mich zu lauter Andacht auf. 2. Ach, lieb ich diese Stunden; denn sie sind des Herren Fest, das mit so viel Trost verbunden, da mein Gott mich ruhen läßt und durch seinen guten Geist mir den Weg zum Leben weist.

wie

3. Habe Dank für

Morgen, der mir Zeit zum Guten schenkt. Das sind unsre besten Sorgen, wenn der Mensch an Gott gedenkt

diesen

und von Herzen betet, singt, daß es durch die Wolken dringt. 4. Was ist schöner, als Gott dienen? Was ist süßer, als sein Wort, da wir sammeln wie die Bienen und den Honig tragen fort? Selig ist, wer Tag und Nacht also nach dem Himmel tracht't.

5. O mein Gott, sprich selber Amen; denn wir sind dein Eigentum. Alles preise deinen Namen! Alles mehre deinen Ruhm, bis es künftig wird geschehn, daß wir dich im Himmel sehn.

Kaspar Neumann, 1648—1715.

26.

Mel. Hallelujah! Gott zu loben.

allelujah, schöner Morgen, schöner, als man denken mag! Heute fühl ich keine Sorgen;

denn das ist ein lieber Tag,

der durch seine Lieblichkeit

recht das Innerste erfreut.

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