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5. Ach komm und sei uns Burg und Hort
llbracht und laß von deinem lautern Wort
uns nichts auf Erden treiben
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Zeit 6⁷⁷ ist gegenwärtig!
Lasset uns anbeten und in hrfurcht vor ihn treten! Gott ist in der Mitten! Alles in uns schweige und sich innigst vor ihm beuge! Wer ihn kennt, wer ihn nennt, schlagt die Augen nieder; gebt das Herz ihm wieder!
2. Gott ist gegenwärtig, dem die Cherubinen Tag und Nacht gebeuget dienen. „Heilig, heilig, heilig“ singen ihm zur Ehre aller Engel hohe Chöre. Herr, vernimm unsre Stimm, wenn auch wir Geringen unsre Opfer bringen.
3. Wir entsagen willig allen Eitelkeiten, die uns Sünd und Welt bereiten. Da liegt unser Wille, Seele, Leib und Leben, dir zum Eigentum ergeben. Du allein sollst es sein,
Sonntag.
und segne gnädig unsern Gang, damit wir unser Leben lang bei deinem Haus verbleiben.
Julius Sturm, geb. 1816.
4.
unser Gott und Herre; dir gebührt die Ehre.
4. Majestätisch Wesen,
möcht ich recht dich preisen
und im Geist dir Dienst erweisen!
Möcht ich wie die Engel
immer vor dir stehen
und dich gegenwärtig sehen! Laß mich dir
für und für
trachten zu gefallen,
liebster Gott, in allem.
5. Du durchdringest alles.
Woll 0 mit deinem Lichte, Herr, berühren mein Gesichte! Wie die zarten Blumen
willig sich entfalten und der Sonne stille halten, laß mich so still und froh deine Strahlen fassen und dich wirken lassen. 6. Mache mich voll Einfalt, innig, abgeschieden, sanft und still in deinem Frieden! Mach mich reines Herzens, daß ich deine Klarheit schauen mag in Geist und Wahrheit!


