Druckschrift 
Evangelisches Gesangbuch / hrsg. von der Bezirkssynode Wiesbaden
Einzelbild herunterladen

Seneie

AIAIIIIIIrere

D

19

2. Mein Auge sieht, wohin es blickt,

die Wunder deiner Werke. Der Himmel, prächtig ausge⸗ schmückt,

preist dich, du Gott der Stärke. Wer hat die Sonn an ihm erhöht?

Wer kleidet sie mit Majestät?

Wer ruft dem Heer der Sterne?

3. Wer mißt dem Winde seinen Lauf? Wer heißt die Himmel regnen? Wer schließt den Schoß der Erde auf, mit Vorrat uns zu segnen? O Gott der Macht und Herr— lichkeit! Gott, deine Güte reicht so weit, so weit die Wolken reichen.

4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm; dich preist der Sand am Meere. Bringt, ruft auch der geringste Wurm, bringt meinem Schöpfer Ehre!

Lob und Dank.

Mich, ruft der Baum in sein 2. Pracht,

mich, ruft die Saat, hat Go Der G

gemacht; Wer ha

bringt unserm Schöpfer Ehre! Er, de

We 5. Der Mensch, ein Leib, de deine Hand. Wer g so wunderbar bereitet, Wer 1 der Mensch, ein Geist, den sei Verstand, Istsn dich zu erkennen, leitet, 3 der Mensch, der Schöpfun ö Ruhm und Prei 0 60 st sich ein täglicher Beweis ma d 901 deiner Güt und Größe. 110 Gott ö ö Du 6. Erheb ihn ewig, o meit Heis ö Geist, durch erhebe seinen Namen; Siel 8 ser V sei i Veh, Gott, unser Vater, sei gepreist, »'Welt sag: Amen! ö und alle Welt sag: Amen! damit

und alle Welt fürcht ihren Herrn und hoff auf ihn und dien ihn 4.

gern! Wer wollte Gott nicht dienen? und Er V Christian Fürchtegott Gellert, 1716—1769. den

19.

W'i groß ist des Allmächtgen Güte!

Ist der ein Mensch, den sie nicht rührt,

der mit verhärtetem Gemüte den Dank erstickt, der ihm gebührt?

Nein, seine Liebe zu ermessen, sei er ‚ine oßte Pfl ht! sei ewig meine größte flich Der Herr hat mein noch nie— W vergessen; vergiß, mein Herz, auch seiner Sen

nicht. dein