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Lob und Dank.
Wäre mein Gott nicht gewesen, hätte mich sein Angesicht nicht geleitet, wär ich nicht aus so mancher Angst genesen.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.
8. Wie ein Vater seinem Kinde niemals ganz sein Herz entzeucht, ob es gleich bisweilen Sünde thut und aus den Bahnen weicht,
also hält auch mein Verbrechen mir mein frommer Gott zu gut, will mein Fehlen mit der Rut und nicht mit dem Schwerte rächen.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.
9. Seine Strafen, seine Schläge, ob es mir auch bitter scheint, dennoch, wenn ichs recht erwäge, sind es Zeichen, daß mein Freund,
der mich liebet, mein gedenke und mich von der schnöden Welt, die mich hart gefangen hält, durch das Kreuze zu ihm lenke.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.
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10. Das weiß ich fürwahr und lasse
mirs nicht aus dem Sinn ent⸗ gehn:
Christenkreuz hat seine Maße und muß endlich stille stehn. Wenn der Winter ausgeschneiet, tritt der schöne Sommer ein; also wird auch nach der Pein, wers erwarten kann, erfreuet. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigei Weil denn weder Ziel noch Ende sich in Gottes Liebe find't,
11.
ei, so heb ich meine Hände zu dir, Vater, als dein Kind,,
bitte, wollst mir Gnade geben, dich aus aller meiner Macht zu umfangen Tag und Nacht hier in meinem ganzen Leben,
bis ich dich nach dieser
lob und lieb in Ewigkeit.
Zeit
Paul Gerhardt, 1607—1676.
18. Wen ich, o Schöpfer, deine so weiß ich, von Bewundrung Macht, voll, die Weisheit deiner Wege, nicht, wie ich dich erheben soll, die Liebe, die für alle wacht, mein Gott, mein Herr und anbetend überlege, Vater.
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