490 V. Die letzten Dinge
2.0 Wie schön leucht' uns der Morgenstern. Philipp Nicolai, 1599.
2 400 1. Wie wird mir dann, o dann mir sein, von kei ⸗ner Sün ⸗de mehr ent⸗weihtz ——— wann ch mich ganz des Herrn zu freun, in ihm ent⸗ den von der Sterb'lich⸗ 2—5 nicht mehr
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ent⸗schla⸗ fen wer de, der Mensch von Er⸗del
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—— E—— 2 6 7— Stär ⸗ke, 1r6 ste dich, er lo ⸗ste, mit dem Le⸗ ben
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das dir dann dein Gott wird ge-ben! ö 2. Ich freue mich und bebe doch, so drückt mich meines Elends Joch, der Fluch der Sünde nieder! Der her erleichtert mir mein Joch; es stärkt durch ihn mein hetz sich doch, glaubt und erhebt sich wieder. Jesus Chrih stus, laß mich streben, dir zu leben, dir zu sterben, dei nes Vaͤters Reich zu erben! 5. Verachte denn des Todes Graun, mein Christ, er iste Weg zum Schaun, der Weg im finstern Tale! Er sei d nicht mehr fürchterlich: ins Allerheiligste führt dich der Wegim finstern Tale! Gottes Ruhist unvergänglich, u schwenglich, die Erlösten wird sie unaussprechlich tröste 4. Herr, Herr! ich weiß die Stunde nicht, die mi⸗ wann nun mein Auge bricht, zu deinen Colen sam Vielleicht umgibt mich ihre Nacht, eh ich dies I noch vollbracht, mein Lob dir ausgestammelt. Vate Vater! Ich befehle meine Seele Wurrene mich einst in Frieden enden!


