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Frankfurter evangelisches Gesangbuch
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2. Auferstehung, Weltgericht und Ewigkeit 489

und süßer Ton im Vaterhaus! Schmerz, Seufzen, Leid wird ferne weichen, es wird kein Tod uns mehr erreichen; wir werden unsern Hönig sehn. Er wird am Brunnquell uns erfrischen, die Tränen von den Augen wischen; wer weiß, was sonst noch soll geschehn!

5. Da ruhen wir und sind im Frieden und leben ewig sorgenlos. Ach, fasset dieses Wort, ihr Müden, legt euch dem Heiland in den Schoß! Ach, Flügel her! wir müssen eilen, nicht länger mehr hienieden weilen, dort wartet schon die frohe Schar. Fort, fort, mein Geist, zum Jubilieren, begürte dich zum Triumphieren! Auf,

auf, es kommt das Ruhejahr! Johann Siegmund Äunth, 1200 1779.

Eigne Weise.

4. 489 E* DD. LEEAE J 2 75 . Auf⸗ er⸗stehn, ja auf⸗er⸗stehn wirst du, 4. 2 3 é 2,

mein Staubnach kur⸗zer Ruhl An⸗ sterb⸗ lich Le⸗

E 5.,.

ben wird, der dich schuf, dir ge⸗ ben⸗ Hal⸗le⸗lu⸗ja!

2. Wieder aufzublühn werd ich gesät! Der hHerr der Ernte geht und sammelt Garben, uns ein, uns ein, die starben. Halleluja!

5. Cag des Danks, der Freudentränen Tag, du meines Gottes Tag! Wenn ich im Grabe genug geschlum⸗

mert habe, erweckst du mich.

4. Wie den Träumenden wird's dann uns sein! Mit Jesu gehn wir ein zu seinen Freuden; der müden Pil⸗ ger Leiden sind dann nicht mehr.

5. Ach, ins Allerheiligste führt mich mein Mittler dann, lebt ich im Heiligtume zu seines Namens Ruhme. Halleluja! Friedrich Gottlieb Rlopstock, 12241803.

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