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Frankfurter evangelisches Gesangbuch
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2. Auferstehung, Weltgericht und Ewigkeit 488

6. Da wird der Vorsicht heilger Wille mein Will und meine Wohlfahrt sein, und lieblich Wesen, Heil die Fülle am Throne Gottes mich erfreun. Dann läßt Gewinn stets auf Gewinn mich fühlen, daß ich ewig bin.

2. Da werd ich das im Licht erkennen, was ich auf

Erden dunkel sah, das wunderbar und heilig nennen,

was unerforschlich hier geschah; da denkt mein Geist mit

Dreis und Dank die Schickung im Husammenhang.

8. Da werd ich zu dem Throne dringen, wo Gott, mein

heil, sich offenbart; ein Heilig, heilig, Heilig singen dem

Lamme, das erwürget ward, und Therubim und Sera⸗

phim und alle Himmel jauchzen ihm.

9. Da werd ich in der Engel Scharen mich ihnen gleich

und heilig sehn, das nie gestörte Glück erfahren, mit

Frommen stets fromm umzugehn; da wird durch jeden

Augenblick ihr Heil mein Heil, ihr Glück mein Glück.

10. Da werd ich dem den Dank bezahlen, der Gottes

Weg mich gehen hieß, und ihn zu millionenmalen noch

segnen, daß er mir ihn wies. Da find ich in des Höchsten

Hand den Freund, den ich auf Erden fand.

11. Da ruft, o möchte Gott es geben! vielleicht

auch mir ein Selger zu: Heil sei dir, denn du hast mein

Leben, die Seele mir gerettet, dul O Gott, wie muß

dies Glück erfreun, der Retter einer Seele sein!

12. Was seid ihr Leiden dieser Erden doch gegen jene errlichkeit, die offenbart an uns soll werden. von wigkeit zu Ewigkeit! Wie nichts, wie gar nichts gegen

sie ist doch ein Augenblick voll Müh!

Christian Fürchtegott Gellert, 12151769.

Weise: Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen.

1785. [ 2 4. EAD. 7 1 ESEEE.... 2 4 .22

. Es ist noch ei · ne Ruh vor · han⸗ du seuf-zest hier in dei ⸗nen Ban⸗ 322