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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Kurfürstlich-Hessischen Landen : auf erhaltenes gnädigstes Privilegium ; [nebst] Evangelien und Episteln [und] Der Kleine Catechismus Herrn D. Martin Luthers
Entstehung
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Gottes, die euch gegeben ist in Christo Jesu, daß ihr seyd durch ihn in allen Stuͤcken reich ge⸗ macht, an aller Lehre, und in al⸗ ler Erkenntniß, wie denn die Pre⸗ digt von Christo in euch kräftig worden ist, also, daß ihr keinen Man⸗ gel habt, an irgend einer Gabe, und wartet nur auf die Offenbarung unsers Herrn Jesu Christi. Welcher auch euch wird fest behalten bis ans Ende, daß ihr unstraͤflich seyd auf den Tag unsers Herrn Jesu

Christi. Denn Gott ist treu, durch ft

welchen ihr berufen seyd zur Ge⸗ meinschaft seines Sohns Jesu Chri⸗ sti, unsers Herrn.

Evangel. am 19. Sonntage nach Trinit. Matth. 9, v. 1 8.

a trat er in das Schiff, und fuhr wieder heruͤber, und kam in seine Stadt. Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gicht⸗ bruͤchigen, der lag auf einem Bette. Da nun Jesus ihren Glau⸗ ben sahe, sprach er zu dem Gicht⸗ bruͤchigen: Sey getrost, mein Sohn, deine Suͤnden sind dir verge⸗ ben. Und siehe, etliche nuter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser laͤstert Gott. Da aber Jesus ihre Gedanken sahe, sprach er: Warum denket ihr so arges in euren Herzen? Welches ist leicht⸗ ter zu sagen: Dir sind deine Suͤn⸗ den vergeben, oder zu sagen: Ste⸗ he auf, und wandele? Auf daß ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht habe auf Erden die Suͤnden zu vergeben, sprach er zu dem Gichtbrün gen: Stehe auf, hebe dein Bette auf, und gehe heim. Und er stand auf und ging heim. Da das Volk das sahe, ver⸗ wunderte es sich, und preisete Gott, der solche Macht den Men⸗ schen gegeben hat.

Am 19. und 20. Sonntoge nach Trinitatis.

n A4, v. 22 o leget nun von euch g 4F7½ O dem vorigen Wandel, zun seine ten Menschen, der durch Lust ut Irrthum sich verderbet. En e ö ert cuch aber im Geiste eurch guz müths, und ziehet den neuen M. 6 schen an, der nach Gott Hel Ett ist in rechtschaffner Gerechtiaß

und Heiligkeit. Darum legehhhu Luͤgen ab, und redet die Wahrh g ein jeglicher mit seinem Nichsch n sintemal wir untereingnder Glalsen ind. Zuͤrnet und suͤndiget nih 10 6 lasset die Sonne nicht uͤber unhfre Zorn untergehen, Gebet auch t en Raum dem Laͤsterer. Wer ges Kleid len hat, der stehle nicht mehr, Da so dern arbeite, und schaffe mit ern; Haͤnden etwas Gutes„auf daß fihe habe zu gehen dem Dürftigen. 1e 6

Eeyn

Evangel. am 20. Sonnih Henn nach Trinit. Matth. 22, henig v. 1 14. Eyist

U Jesus antwortete, und dete abermal durch Gleichn zu ihnen, und sprach: Das gih uwei melreich ist gleich einem Köshh uud s der seinem Sohn Hochzeit mashl i Und sandte seine Knechte aus, Aicht sie den Gaͤsten zur Dact ui und sie wollten nicht kommkk. Abermal sandte er andere Kuh Wein aus, unb sprach: Saget den Gasll Wese siehe, meine Mahlzeit habe ich AHeite reitet, meine Ochsen und m don Mastvieh ist geschlachtet, undehhund g bereit, kommet zur Hochzelt. Msielen sie verachteten das und gingenhs seh. einer auf seinen Acker, der aushh Alles zu seiner Handthierung. El Nam aber griffen seine Knechte, hohns Und ten und koͤdteten sie. Da das In de Koͤnig hoͤrete, ward er zormig, M.. schickte seine Heere aus, und zrih Ebaf te diese Moͤrder um, nnd zun Tr. ihre Stadt an. Da sprach Inn U