Am 15. Sonntage nach Trinitatis.
Rieser Fremdling? Und er sprach ihm: Siehe auf, gehe
ihm: in —20 Glaube hat dir geholfen. Epistel, Gal. 5, v. 16⸗24. sage aber, wandelt im Geiste,
4 den G J. so werdet ihr die Luͤste des sleisches nicht vollbringen. Denn
frei 9. as Geseh um Saame ii geschise Ch
ineg; gab gleisch gelüͤstet wider den Geist, iten u der Geist wider das Cleisch. eseh i. Hielelbige sind wider einander, daß 4s sey iht nicht ihut, was ihe wollen, setz gehehl Hegieret euch aber der Geist, so bendig u. d ihr nicht unter dem Gesetze. ferechlihh fenbar sind aber. die Werke des sehe. A Feisches, als da sind; Ehebruch/ beschoh Herei, Unreinigkeit, Unzucht, uf daß Alltterei, Zauberei, Feindschaft, den Gla deler, Neid, Zorn, Zank, Zwie⸗ , gehchn Kuht. Rotien, Haß, Mord, San⸗ sen, Fressen und dergleichen, von helden ich euch habe zuvor ge⸗ Somi l, und sage noch zuvor, daß, Sonnh zie sgches thun, werden das Reich c. 7, Gottes nicht ererben. Die Frucht ber des Geistes ist Liebe, Freude, ätlede, Geduld, Freundlichkeit, da er tesll Gürigleit, Glaube, Sanftmuth, og er u Keuschheit. Wider solche ist das ind Gull Hrset nicht. Welche aber Chri⸗ inen Mih qum angehören, die kreuzigen ihr . Ahailc, samt den Luͤsten und Be⸗ e Stimh ber Mes Ind da e ien: G n Priesih
Evingel. am 15. Sonntage nich Trinit. Matth. 6, sie hing
v. 24:⸗34.
7½½½3 kann zweien Herren die⸗ Einersh ten, entweder er wird einen ihe, dashasfen, und den andern lieben, hrete EI oder nird einem auhangen und anter Eih den andern verachten. Ihr koͤn⸗ in Anhhsth net nich Gott dienen, und dem ankete il Mammoz. Darum sage ich euch: ariter, I Eorget nicht fuͤr euer Leben, was und sptußl ihr essen und trinken werdet, auch ein wotdel nicht fur kuren Leib, was ihr anzie⸗
e2. Hat sih Ast ni r widan hen werdet. Ist nicht das Leben mehr
e Ehre, Han N
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denn die Speise? Und der Leib mehr, denn die Kleidung? Sehet die Voͤgel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie erndten nicht, sie sammlen nicht in die Scheuern, und euer himmlischer Vater ernaͤh⸗ ret sie doch. Seyd ihr denn nicht vielmehr denn sie? Wer ist unter euch, der seiner Laͤnge eine Elle zusetzen moͤge, ob er gleich darum sorget? Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schauet die Lilien anf dem Felde, wie sie wachsen; sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, daß au Salomon in aller seiner Herrlich⸗ keit nicht bekleidet gewesen ist, als derselbigen eins. So denn Gott das Gras auf dem Felde also klei⸗ det, das doch heute steht, und morgen in den Ofen geworfen wird; sollte er das nicht vielmehr euch thun? O ihr Kleinglaͤubigen! Darum sollt ihr nicht sorgen und sa⸗ gen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach solchem allen trachten die Heiden, denn leuer himmlischer Vater weiß, daß ihr deß alles beduͤrfet. Trachtet am ersten nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. Darum sor⸗ get nicht fuͤr den andern Morgen, denn der morgende Tag wird fuͤr das Seine sorgen. Es ist genug. daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.
Epistel, Gal. 5, v. 25. bis
6, v. 0. Sẽ
wir im Geiste leben, so las⸗ set uns auch im Geiste wan⸗
deln. Lasset uns nicht eiteler Eh⸗
re geizig seyn unter einander, uns zu entruͤsten und zu hassen. Lieben Bruͤder, so ein Mensch etwa von einem Fehl uͤbereilet wuͤrde, so hel⸗ fet ihm wieder zurecht mit sanft⸗
C 4 muͤthi⸗


