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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Kurfürstlich-Hessischen Landen : auf erhaltenes gnädigstes Privilegium ; [nebst] Evangelien und Episteln [und] Der Kleine Catechismus Herrn D. Martin Luthers
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ster dieselbige Straße hinabzog, und da er ihn sahe, ging er vor⸗ über. Desselbigen gleichen auch ein Levit, da er kam bei die Staͤtte, und sahe ihn und ging vor⸗ uber. Ein Samariter aber reisete, und kam dahin, und da er ihn sa⸗ he, jammerle ihn sein, ging zu ihm,

verband ihm seine Wunden und

goß darein Oel und Wein, und hob ihn auf sein Thier und fuͤh⸗ rete ihn in die Herberge und pfle⸗ ete sein. Des andern Tages rei⸗ ete er ab, und zog heraus zween Groschen, und gab sie dem Wirthe, und sprach zu im: Pflege sein, und so du was mebr wirst darthun, will ich ders bezahlen, wenn ich wieder komme. Welcher duͤnkt dich, der unter diesen dreien der Naͤchste sey gewesen dem, der unter die Moͤrder gefsllen war? Er sprach: Der die Barmherzig⸗ keit an ihm that. Da sprach Je⸗ sus zu ihm: So gehe hin und thue desgleichen. ö

Epistel, Gal. 3, v. 15: 22.

Lirren Bruͤder, ich will nach menschlicher Weise reden: ver⸗ achtet man doch eines Menschen Testament nicht, wenn es besta⸗ tigt ist, und thut auch nichts dazu. Nun ist ja die Verheissung Abraha und seinem Saamen zugesagt. Er spricht nicht, durch die Saa⸗ men, als durch viele, sondern als durch einen, durch deinen Saa⸗ men, welcher ist Christus. Ich sage aber davon: das Testament, das von Gott zuvor bestaͤtigt ist auf Chri⸗ stum, wird nicht aufgehoben, daß die Verheissung sollte durchs Ge⸗ setz aufhͤͤren, welches gegeben ist über vierhundert und dreißig Jahr hernach. Denn so das Erbe dur v das Gesetz erworben wuͤrde, so wuͤrde es nicht durch Verheissung gegeben; Gott aber hat es Abra⸗

Am 14. Sonntage nach Trinitatis.

diiset ham durch. Verheissung ftei W schenket. Was soll denn das Geh den Es ist dazu kommen um n; Suͤnde willen, bis der Saame Epis me, dem die Verbeissung gesches Cech ist, und ist bestellt von den H. geln, durch die Hand des Mittieh Fleish Ein Mittler ist aber nicht eines a nigen Mittler, Gott aber ist e and Wie? ist denn das Gesetz wüh iele Gottes Verheissung? Das sey s hreu ne. Wenn aber ein Gesetz gegehh Rgie waͤre, das da koͤnnte lebendig m d chen, so käme die Gerechtih Oen wahrhaftig aus dem Gesetze. M isc die Schrift hat es alles heschlosh Hirer unter die Suͤnde, auf daß At

Verheissung käme durch den Gl Haser gegeh ur 1*

ben an Jesum Christum, denen, die da glauben.

Evangelium am 14. SonisR v. 11·19. sber!

es begab sich, da er ta—11

nd U en Jerusalem, zog er ulf gense ten durch Samariam und Gall Heset am. Und als er in einen Mi gum kam, begegneten ihm zehen a glase saͤtzige Maͤnner, die standen ginde ferne und erhoben ihre Stim und sprachen: Jesu, lieber Mes Eor erbarme dich unser. Und da en

sahe, sprach er zu ihnen: G

hin, und zeiget euch den Priesth Und es geschahe, da sie hingt gen, wurden sie rein. Einershl unter ihnen, da er sahe, dah gesund worden war, kehrete el und preisete Gott mit lanter Ei den me. Und fiel auf sein Auhashi net zu seinen Füßen und dankete Iuul Ma und das war ein Samariter. N Syrg sus aber antwortete und, und sri ihre Sindihrer nicht zehen rein werdal nicht Wo sind aber die neune 2. Hatsh sonst keiner funden, der wieden

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kehrte und gaͤbe Golt die Ehre,