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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Kurfürstlich-Hessischen Landen : auf erhaltenes gnädigstes Privilegium ; [nebst] Evangelien und Episteln [und] Der Kleine Catechismus Herrn D. Martin Luthers
Entstehung
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Am 12. und 15. Sonntage nach Trinitatis.

Ich danh. t bin ugerechtn

kne Gnade an mir ist nicht ver⸗ sblich gewesen, sondern ich habe e wucht uber ib. öndern Gor, er in lulle, nicht aber ich, sondern Got⸗ enden in uy Guade, die mit mir ist.

ebang. am 12. Sonnt. nach ll krinit. Marc. 7, v. 31⸗37. schlug g Gott sAind da er wieder ausging von Ich 0l den Greuzen Tyri und Sidon, gerechtfuͤllam er an das Galilaͤische Meer, iem, dehsutten unter die Grenze der zehen der wülsetädte. Und sie brachten zu ihm „wer sslden Tauben, der stumm war, und vird eishsse baten ihn, daß er die Hand auf hu legte. Und er nahm ihn von em Volk besonders, und legte ihm 1 100se Einger in die Ohren, und er, liehh Ühete, und ruͤhrete seine Zunge, zelli, Rald sahe auf gen Himmel, seufzete, e, welchlhnd prach zu ihm: Hephata! das habt, Ii, thue dich auf. Und alsbald durch wͤllen sich seine Ohren auf, und „ denpi Band seiner Zunge ward los, ben, wullid redete recht. Und er verbot ih⸗ habe, disth, ie solltens niemand sagen. ur unsuse mehr er aber verbot, je mehr Und dalltes ausdreiteten, und verwunder⸗ er austh usich über die Maaße und spra⸗ ge nach dalhn: Er hat alles wohl gemacht; Tauben macht er hoͤrend und Sprachlosen redend. sehen wizse nfhundeg hhistel, 2 Cor. 3, v. 4⸗9. r noch ylllpin solch Vertrauen aber haben nischlafen s. wir durch Christum zu Gott. Ht, daß wir tüchtig sind von selber, etwas zu denken, als uus selber, sondern daß wir zeltigg littig sind, ist von Gott; wel⸗ Duh sig uns auch tuͤchtig gemacht hat, Aunt zu führen des neuen derth bin, Kaaments, nicht des Buchsta⸗ „ darum, Veis sondern des Geistes. Denn ottes heth Ir Buchstabe toͤdtet, aber der Geist 1. Golleh uchet lebendig. So aber das Amt, bin, un durch die Buchftaben tödtet, un selh sihje Steine ist gebildet, Klarbeit

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hatte, also, daß die Kinder Israel nicht konnten ansehen das Ange⸗ sicht Mose, um der Klarheit wil⸗ len seines Angesichts, die doch aufhoͤret: wie sollte nicht vielmehr das Amt, das den Geist giebt, Klarheit haben? Denn so das Amt, das die Verdammniß pre⸗ diget, Klarheit hat, vielmehr hat das Amt, das die Gerechtigkeit predigt, uͤberschwengliche Klarheit.

Evangel. am 15. Sonntage nach Trinit. Luc. 10, v. 25:57.

nd er wandte sich zu seinen Juͤn⸗

gern und sprach insonderheit: Selig sind die Augen, die da se⸗ hen, das ihr sehet. Denn ich fa⸗ ge euch: Viel Propheten und Koͤ⸗ nige wollten sehen, das ihr sehet, und habens nicht gesehen, und hören, das ihr höret, und habens nicht gehoͤret. Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn, und sprach: Meister, was

Imuß ich thun, daß ich das ewige

Leben ererbe? Er aber ssprach zu ihm: Wie stehet im Gesetz geschrie⸗ beu? Wie liesest du? Er antwor⸗ tete, und sprach: Du sollt Gott dei⸗ nen Herrn lieben von ganzem Her⸗ zen, von ganzer Seele, von allen Kraͤften, und von ganzem Gemu⸗ the, und deinen Nachsten als dich selbst. Er aber sprach zu ihm: du hast recht geantwortet. Thue das, so wirst du leben. Er aber wollte sich selbst rechtfertigen, und sprach: zu Jesu: Wer ist denn mein Naͤch⸗ ster? Da antwortete Jesus, und sprach: Es war ein Meusch, der ging von Jerusalem hinab gen Je⸗ richo, und fiel unter die Mörder, die zogen ihn aus, und schlugen ihn und gingen davon, und ließen ihn halb todt liegen. Es begab sich aber ohngefaͤhr, daß ein Prie⸗ C3 ster