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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Kurfürstlich-Hessischen Landen : auf erhaltenes gnädigstes Privilegium ; [nebst] Evangelien und Episteln [und] Der Kleine Catechismus Herrn D. Martin Luthers
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36 Am 11., Sonntage nach Trinitatis.

Epistel, 1 Cor. 12, v. 1⸗11.

Win n geistlichen Gaben aber will ich euch, lieben Bruͤder, nicht verhalten. Ihr wisset, daß ihr Heiden seyd gewesen, und hin⸗ gegangen zu den stummen Götzen, wie ihr gefuͤhret wurdet. Dar⸗ um thue ich euch kund, daß nie⸗ mand Jesum verfluchet, der durch den Geist Gottes redet, und nie⸗ mand kann Jesum einen Herrn hei⸗ hen, ohne durch den heiligen Geist. Es sind mancherlei Gaben, aber es ist ein Geist. Und es sind man⸗ cherlei Aemter, aber es ist ein Herr. Und es sind mancherlei Kraͤf⸗ te, aber es ist ein Gott, der da wir⸗ ket alles in allem. In einem jegli⸗ chen erzeigen sich die Gaben des Gei⸗ lles zum gemeinen Nutzen. Einem wird gegeben durch den Geist zu reden von der Weisheit, dem an⸗ dern wird gegeben zu reden von der Erkenniniß nach demselbigen

tete bei sich selbst also: Ich danll. dir, Gott, dah ich nicht du andere Leute, Raͤuber, Ungeregh ehlch Ehebrecher, oder auch wie dinllͤel n Zoͤllner. Ich faste zwier in dlle, r Woche und gebe den Zehenden un ls Gn allem, was ich habe. Und dn Zoͤllner stand von ferne, woll Evane

em Ve Epistel, 1 Cor. 15, 10e Gi Orch erinnere euch aber,, liebellihete. — Bruͤder, des Evangelli, dasd sah ich euch verkündiget habe, welhhud sor ihr auch augenommen habt, thu

Geiste. Einem andern der Glau⸗ be in demselbigen Geiste. Einem andern die Gabe gesund zu machen in demselbigen Geiste. Einem an dern Wunder zu thun, einem andern Weissagung, einem an⸗ dern Geister zu unterscheiden. Ei⸗ nem andern mancherlei Spra⸗ chen, einem andern die Sprachen auszulegen. Dieses aber alles wir⸗ ket derselbige einige Geist und theilet einem jeglichen seines zu, nachdem er will.

Evangel. am 11. Sonnt. nach Trinit. Luc. 18, v. 9⸗14. Er sagte aber zu etlichen, die

sich selbst vermaßen, daß sie fromm waͤren, und verachteten die andern, ein solch Gleichniß: Es gingen zween Menschen hin⸗ auf in den Tempel zu beten, einer ein Pharisder, der andere ein Zoͤll⸗ nexr. Der Pharisaͤer stand und be⸗

welchem ihr auch stehet, durch uuhelen ches ihr auch selig werdet, dennihi Bat habe euch zuvorderst gegeben, ushid ted⸗ ches ich auch empfaugen habe, dash, Christus gestorben sey fuͤr unsashe meh Sönden nach der Schrift. Und dasses e er begraben sey, und daß er auffh s standen sey am dritten Tage nach dussu: Schrift. Und daß er gesehen wordust Tar ist von Kephas, darnach von dasl Spr Zwoͤlfen. Darnach ist er gesehenwon den von mehr denn fuͤnfhunden chistel Bruͤdern auf einmal, derer noch yilspin so leben, etliche aber sind entschlafen E mwi Darnach ist er gesehen worden nusht, Jalobo, darnach von allen Ahh sa selb. steln. Am letzten nach allen, ist Ah une auch von mir, als einer unzeitigh tig Geburt, gesehen worden. Danh s ung ich bin der geringsle unter den Mor An fieln, als der ich nicht werth hu, Uame daß ich ein Apostel heiße, darum ss so daß ich die Gemeine Gottes het se Buc solget habe. Aber von Golteh uchet l Gnaden bin ich, das ich bin, und sn dure seint die E