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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Kurfürstlich-Hessischen Landen : auf erhaltenes gnädigstes Privilegium ; [nebst] Evangelien und Episteln [und] Der Kleine Catechismus Herrn D. Martin Luthers
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II. Bon den Eigenschaften Gottes.

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glaubsisiste wunfch der seele/ Der leiseste Sehedauk in mir, Gott, alles liegt zen Senthällt vor dirI! ue lull 3, Wohl mir, wenn ich durch dei⸗ uwadle kraft Mein herz zu dir erhebe, wer nieind redlich und gewisfenhaft Nach ot heniheinem willen lebe! Du siehm es, Herr, und stehst mir bei, Damit standesch immer ireuer sey! . Don 4. Du kennest sicher und gewiß die nahas ich der welt verheh e; Sieht 0 atas wert der fiufernißSiehst ale unkel sneine fehle; Du zeigst sie mir, und en weh Urerlic mich Zu mein er beßrung Washaterlich. nen, licht; Wann

Mel. Es ist Gter gott9* leit. erechter gott! vor dein ge⸗ 20.G richt Muß alle welt sich zellen; Du wirst in ihrem ange⸗ scht Auch mir mein Urtheil faͤllen. der zeß) laß mich jede fuͤnde scheun, Und ogen, Hier mit ernst beflissen seyn, Vor dir edie uiiust zu bestehen. herr,2. Du siehst von deinem hohen weiser uyron Auf alle menschenkinder; Be⸗ Kommen jedem seinen lohn, Dem der desrommen und dem suͤnder. Nie siehst inst(ebhu die personen an; Auf das allein, rabesuvas wir gethan, Siehst du, gerech⸗ Waͤuner richter! 13u u63. Viel gutes und barmherzigkeit 77 du schon hier den frommen; in glaudu schützest sie vor manchem leid, rlasse. Parein die fünder kommen. So zei⸗ nn/ 0 du vor aller welt, Daß dir der Gieb, Afer wohlgefaͤlt, Den man der tu⸗

alles saend widmet.

4. Ja, herr, 00 liebst, was recht ind gut; Du bist ein freund der kommen. Wer deinen willen gerne zut, Wird von dir aufgenommnen;

Sein sinn und thun gefaͤllt dir wohl, dichsz sst er gleich nicht, so wie er soll, mich! Jan heilig, ganz vollkommen. empfuns. Doch dem, der dich, o gott, und wisicht scheut, Dem frevelnden ver⸗

wat echer⸗ Der dein gesetz und recht

zu, Schaffst, daß mir hülf erscheine; Voll mitleid, vater, zaͤhlest du Die thraͤnen, die ich weine; Dein trost erquicket mein gemuth, Und jeder schmerz und kummer flieht. ö 6. Odruͤck, allgegenwaͤrtiger, Dies tief in meine seele, Daß, wo ich bin, mein herz, o herr, Nur dich zur zuflucht waͤhle; Daß ich dellt heilig auge scheu Und dir zu dienen eifrig sey! 2Z. Lab ohne falsch und heuchelei Mich alle sůnde meiden, Daß ich vor dir unstraͤflich sep, Im gluck und auch im leiden; Weil deine huld so muͤch⸗

5. Du hoͤrst auch meinen seufzern

tig ist, Weil du allgegenwaͤrtig bist.

6. Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes.

entweiht, Bist du ein strenger raͤcher, Verachtung, elend, schmerz und hohn, Gewissensmarter sind sein lohn Oft schon in diesem leben.

6. Und bleibt auch hier viel unge⸗ straft, Viel gutes unbelshner, So kommt ein tag der rechenschaft, Der keines suůnders schonet. Da stellest du ins helle licht, Wie recht und bil⸗ lig dein gericht; Dann triumphirt der fromme.

7. Gerechter gott, laß mich, wie du. Das hue eifrig lieben; Gieb sel⸗ ber mir die kraft dazu, Es willig aus uuͤben. Regt sich die suͤnde noch in mir, So stärke mich die furcht vor dir, Daß ich sie uͤberwinde.

8. Und weil vor dir, gerechter gott, Nur die allein bestehen, Die glau⸗ big auf des mitilers tod Bei wahrer reue sehen: So laß mich die gerech⸗ tigkeit, Die mich von schuld und straf hefreit Im glauben eifrig suchen.

Mel. Jesu, deine tiefe wunden.

ott! vor dessen augesichte 21. GeChrfurcht Piuig uns er⸗ tüllt! Ewges licht, aus dessen lichte Stets die reinste klarheit quilit! Laß doch deine heiligkeit Unsren her⸗ zen jederzeit Kraͤftige ermuntrung

geben, Nach der heiligung zu treber.

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