12.
Erste Abtheilung.
2. Heilig ist dein ganses wesen, Denn kein böses ist an dir. Eiwig bist du so gewesen, Und so bleibst du für und für. Was dein wille waͤhlt und thut, Ist unstraͤflich, recht und gur, Und mit deines armes
stärke Wirkst du Keis volltommne
werke. 29*— 3. Herr! du willst, daß deine kin⸗ der Deinem bilde aͤhnlich seyn. Nie besteht vor dir der sunder; Denn du bist vollkommen rein. Du bist nut der frommen freund; Uebelthätern bist du feind. Wer beharrt in sei⸗ nen sunden, Kann vor dir nicht gna⸗ de fluden. O! so lab uns nicht verschmerzen,
Was du uns nuch zugedacht Schaffe
8 aber wir Sind verderbt, undpeel. 2 kann zaͤhlen Großer gott, wier: D
der sünden macht! Denn was wir, gort! vor dir? Du bist h
wir fehlen? 6 5 Uus von sunden zu erlöͤsen. g.— du deinen sohn dahin. Ol soslide n nige vom böͤsen Durch ihn unk and ganzen sinn. Greb uns, wie dust und verheiht, Gieb uns deinen hist ge geist, Daß er unsern geis niß mein Und zu allem gulen führe. Dich 6. Keiner sundlichen begierdelgen die he uuser her; geweiht! Unsers ser, br des größte Rerde Sey rech ischausen heiligkeit! Mach uus deinem nze sch leich! Denn zu deinem himmeß kein Zitst du, herr! nur die erhl. Dir,
in uns reine herzen! Toͤdt in un? Die im glauben geilig leben. schen; it
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7. Wahrhaftigkeit
Mel. Wer.4 4u 5 gott ꝛc. Woch nie hast du dein wort 22. gedrochen, Nie deinen bund, o gote, verletzt; Du haältst ge⸗ treu, was du versprochen Voll, fuͤhrst, was du dir vorgesetzt. Wenn erd und himmel auch vergehn, Bleibt ewig doch dein wort bestehn. 2. Du hist kein mensch, daß dich gerene, Was uns dein mund ver⸗ heißen hat; Nag deiner macht, nach deiner tren Bringst du, was du versprichst, zur hat. Scheint die er⸗ sullunz gleich noch weit, So komunt lie doch jur rechten zeit. 3. Und wie du das unfehlbar gie⸗ best, Was deine huld uns zugedacht: So wird, wenn du vergeltung ubest, Dein drohwort auch gewiß voll⸗ bracht. Wer dich, o gott, beharr⸗ lich hasst, Fuͤhlt deiner strafe schwe⸗
re last. 4. O drücke dies tief in mein her⸗ ze/ Daß es vor jeder sůnd sich scheut:
n, Vo: und Treue Gottes. urm kri
Gieb, daß ich nie leichtsinnig 2 Auch Mit deiner strafgerechtigkeiti, Du werde das von mir gewagt, ut: O dein besehl mir u' tersagt. te Den 5. Doch laß mich auch mit ut. Leh
glauben Dem worte zeiner soh rüt traun. Wer kann den trost un Wer mals rauben, Den wir auf dachtr versprechen haun? Du hist eiser sen dein bund steht vest; Wohl der stat der sich auf dich verlaͤsst l er schi 6. Wie stark sind unsers glaue unsi⸗
gruͤnde! Hier ist dein wort, daß, Wer mals trügt; Und daß dies alleser kroͤn fall finde, Hast du den eid hu, vate gefuͤgt. Wahrhaftger! was stt, du mund beschwoͤrt, Ist voͤllig uun gan glaubentz werth. in gar 2. Erwaͤge dies, o meine seele! Dirn
traue gott, ders treulichimeint un du gern, nach seines worts befehlei will wahrheit freund, der luͤgen fein Sche weise dich als gottes kiud, aeh i⸗ treu und wahrheit heilig ndee — El. 2 ö
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8. Lii


